Sandmandala-Tour der Mandala-Geshes aus Sera Jey

Tibetische Mönche der Tehor Abteilung der Kloster-Universität Sera Jey in Indien, streuen an verschiedenen Orten in Deutschland heilige Sandmandalas

Fünf Mönche aus der Tehor-Abteilung des Klosters Sera Jey werden über mehrere Tage hinweg an den verschiedenen Orten jeweils ein Mandala eines Buddhas streuen und es anschließend rituell wieder auflösen. Die Auflösung symbolisiert die Vergänglichkeit von allem. Wer die Vergänglichkeit tief begreift, überwindet die Anhaftung an das eigene Ich, was letztlich immer wieder im Leiden endet.
Es heißt, ein Mandala nur zu sehen, würde viele negative, Leid verursachende geistige Eindrücke entfernen.

Die Termine

  • 21. - 26. Juni: Medizinbuddha-Mandala im Museum für Völkerkunde in der Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg, Tel: 040-42 88 79–0, www.voelkerkundemuseum.com
    Di-Sa 11 Uhr Gebet, 11.30-17 Uhr Streuung des  Mandalas (außer Mittagspause)
    Do 23. Juni 18 Uhr Vortrag: Das Mandala - die Essenz ergreifen, Bhikshuni Sönam Chökyi
    So 26. Juni 15 Uhr Vortrag: Eine Einführung in die Bedeutung des Mandalas, Oliver Petersen
    16 Uhr zeremonielle Auflösung des Mandalas
    Eintritt nur Museumseintritt: 8,50/erm. 4 €, für Mitglieder des Tibetischen Zentrums nur 3 €, Wochenkarte 22/erm. 16 €.
  • 1. Juli: Praxistag mit den Tehor-Mönchen, Tibetisches Zentrum, Hermann-Balk-Str. 106, 22147 Hamburg, 10-12 Uhr, 16-18 Uhr und 19-20.30 Uhr.
    An den Praxistagen haben wir die Möglichkeit gemeinsam mit den Geshes zu praktizieren.
    Es werden Tara, Mahakala und Palden Lhamo-Praxis rezitiert.

  • 14. - 23. Juli: Chenresig-Mandala im Meditationshaus Semkye Ling, Meditationshaus des Tibetischen Zentrums e.V., Lünzener Str. 4, 29640 Schneverdingen, Tel: 05193/98210809. Das Streuen des Mandalas kann jeden Tag von 11.30-12.30 Uhr und von 14.30-15.30 Uhr besichtigt werden, außer am 14. und 17. Juli. Die Auflösung findet am Sa. , den 23. Juli 14-16 Uhr statt.

Änderungen und weitere Veranstaltungstermine werden auf www.tibet.de bekannt gegeben.


Das Mandala


Im tantrischen Tibetischen Buddhismus zeigen Mandalas die Sicht von oben auf einen Mandala-Palast, umgeben von einem Reinen Land. Ein solcher Palast ist der Aufenthaltsort verschiedener Buddhas. Durch eine Einweihung in den eweiligen Buddha erhält die/ der Praktizierende die Erlaubnis über dieses Mandala zu meditieren.

Durch diese Art der Meditation können tiefe Konzentration und grundlegende geistige Veränderungen, hin zu tiefem Mitgefühl und allumfassender Liebe, entwickelt werden.

Tauchen Sie ein in die heilige und geheimnisvolle Welt der Buddhas und lassen sich inspirieren, Ihren eigenen Geist tiefer zu erkennen!


Ritual für Kranke und Verstorbene sowie Haussegnungen und Reinigungsrituale


Die Mönche der Klosteruniversität Sera Jey führen auf Wunsch kraftvolle Rituale für Kranke, Verstorbene und Hilfsbedürftige durch. Vorort oder im Tempel des Tibetischen Zentrums. Dafür werden spezielle Mantras rezitiert.

Auf Anfrage führen die Mönche Haussegnungen und Rituale zur Klärung negativer Energien oder Hindernissen in unserem Inneren oder unserer Umgebung durch.

Dauer und empfohlener Mindestbetrag für eine Spende variieren und können bei uns erfragt werden (040-64492207). Spenden kommen dem Kloster Sera Jey zugute.   


Die Unterstützung!

Bitte unterstützen Sie die Mönche für ihre Unterkünfte im Tehor-Khangsten!

Das tibetische Gelugpa-Kloster Sera Jey in Südindien ist eines der größten und führenden monastischen Lehrstätten der Welt. Der Tehor-Khangtsen ist eine von insgesamt 14 Gruppen, die ihrer Heimatregion entsprechend eingeteilt sind. So kann sich jeder neue Mönch vom ersten Tag an heimisch fühlen.

Auf ihrer diesjährigen Mandala-Tour sammeln die Mönche Spenden für die Renovierung ihres Hauses, in dem etwa 100 Mönche leben. In diesem Haus wohnte auch Khen Rinpoche Geshe Pema Samten während seiner Studienzeit. Durch die starke Hitze in Südindien und die heftigen Monsun-Regengüsse ist das Flachdach brüchig und undicht geworden. Sehr dringend wird ein neues Dach benötigt, das gegen die starke Hitze ebenso schützt, wie gegen den heftigen Regen.

Darüber hinaus brauchen die Mönche unbedingt mehr sanitäre Anlagen. Zurzeit kommen auf 100 Mönche nur 4 Toiletten und 4 Duschen.

Bitte unterstützen Sie diese wichtige Projekt! Vielen Dank!

Tibetisches Zentrum e.V.
Flüchtlingshilfe
Hermann-Balk-Str. 106
22147 Hamburg
Email: flh@tibet.de l www.tibet.de
IBAN: DE52 2001 0020 0045 5302 09