Sandmandala-Tour der Mandala-Geshes aus Sera Jey im Sommer 2018

Tibetische Mönche der Kloster-Universität Sera Jey in Indien streuen an verschiedenen Orten in Deutschland heilige Sandmandalas

Vier Mönche des Klosters Sera Jey werden über mehrere Tage hinweg an den verschiedenen Orten jeweils ein Mandala eines Buddhas streuen und es anschließend rituell wieder auflösen. Die Auflösung symbolisiert die Vergänglichkeit von allem.
Es heißt, das reine Sehen eines Mandalas würde viele positive geistige Eindrücke hinterlassen.

Termine

26.7. — 5.8.
Sommercamp Semkye Ling

Amithaba-Mandala | Meditationshaus Semkye Ling des Tibetischen Zentrums
Lünzener Str.4, 29640 Schneverdingen
sommercamp@tibet.de
8.8. — 12.8.
Habichtswaldklinik Kassel

Medizinbuddha-Mandala | Habichtswaldklinik
Wigandstr. 1, 34131 Kassel-Wilhelmshöhe
Kontakt: Renate Stepf, Tel.: 0561 63643
14. — 19.8.
Zen-Kloster Buchenberg

Gelbe Tara-Mandala | ZEN-Kloster Buchenberg
Hölzlers 169, 87474 Buchenberg, Tel.: 08378 9679001
20. — 26.8.
Praxis Herzenstraße Radolfzell und Weltkloster

Avalokitesvara-Mandala | Yoga-Praxis Herzenstr. 12
78315 Radolfzell am Bodensee, www.herzenstrasse.de
30.8. — 2.9.
Museum für Völkerkunde Hamburg

Grüne Tara-Mandala | Museum für Völkerkunde
Rothebaumchaussee 64, 20148 Hamburg
12. — 16.9.
Heilhaus Lüneburg

Heil- und Segensrituale, Friedensmeditation
Heilhaus Lüneburg, Am Markt 4, 21335 Lüneburg
Glockenhaus Lüneburg, Glockenstraße 9, 21335 Lüneburg
www.heilhauslueneburg.de
19.9. — 23.9.
Atmaseva Leipzig, Hohenprießnitz

Medizinbuddha-Mandala | Atmaseva e.V., Leben und
Dienen in Einheit, Dorfplatz 5e, 04838 Hohenprießnitz

 

An allen Orten ist es auch möglich, Segensrituale für
Räumlichkeiten und Situationen durchführen zu lassen.

 

 

 

Was ist ein Mandala und wie entsteht es?

Was ist ein Mandala?

Der Begriff Mandala stammt aus dem Sanskrit, er bezeichnet meist kreisrunde oder quadratische wunderschöne Bildnisse, die im tibetischen Buddhismus religiöse Bedeutung tragen. Sie zeigen einen sogenannten Mandala-Palast. In diesem zwei-dimensional abstrahierten Palast werden einzelne

der ganze Versammlungen von Buddhas visualisiert. Durch diese Art der Meditation können tiefe Konzentration sowie geistige Qualitäten wie tiefes Mitgefühl und allumfassende Liebe entwickelt werden.

Wie entsteht ein Sand-Mandala?

Mandalas entstehen in stunden- oder tagelanger konzentrativer und meditativer Arbeit. Vier gelehrte Mönche der international bekannten Klosteruniversität Sera Je in Südindien (https://serajeymonastery.org/) erstellen ein Sandmandala aus Millionen feinsten Sandkörnern, die mit Naturfarben eingefärbt sind. Jedes gestreute Detail, die Formen und Farben haben eine symbolische Bedeutung. Es ist faszinierend, diesen Vorgang über Tage hinweg mit zu verfolgen, bis das Mandala in seiner ganzen Vollkommenheit zu bewundern ist. Im Anschluss wird das Sand-Mandala wieder rituell aufgelöst.Die Auflösung symbolisiert die Vergänglichkeit von allem. Begreifen wir die Vergänglichkeit in der Tiefe, können wir die Anhaftung an das eigene „Ich“ überwinden, die letztendlich immer ins Leiden führt.

Unterstützung für Bildung in Tibet

Die Mönche stellen uns während ihrer Mandala-Tour nicht nur Teile ihrer einzigartigen spirituellen Kultur vor, sondern sie sammeln auch Spenden für ein Kultur- und Bildungsprojektin Dargye/Osttibet. Deswegen werden wir zu allen Veranstaltungen keinen Eintritt nehmen. Wir bitten aber um Spenden für das Projekt der Mönche.

In der Region Dargye/Osttibet werden ein Mönchs- und zwei Nonnenklöster sowie Klosterschulen und eine tibetische Schule und Krankenstation unterstützt; diese Unterstützung gibt den Menschen dort viel Zuversicht und bildet eine „Brücke nach Tibet“. Für diese Projekte bitten die Mönche und wir um Ihre freundliche Spende – herzlichen Dank! Infos über diese Projekte unter www.tashi-dargye.de

Wir danken von Herzen für Ihre Spenden an:
Tibetisches Zentrum e.V.
IBAN: DE83 4306 0967 0030 5039 00
BIC: GENODEM1GLS
GLS Bank

Verwendungszweck:  Brücke nach Tibet