Buddhistische Pilgerreise mit Jürgen Manshardt

Auf dieser Nordindienreise (21.09. - 08.10.19) durch die grandiose Landschaft der Himalaya Vorgebirge und Täler werden eine Reihe von spirituellen Kraftorten, Klöstern und Tempeln besucht. Hier finden Sie nähere Informationen.

Informationen

Friedenssymbol für Europa in Bremen

Ein Symbol des Friedens und der Völkerverständigung wird künftig in Bremen stehen. Auf Initiative des Dalai Lama soll es eine Buddha-Statue für Europa geben, deren zentrale Botschaft der Friedensgedanke ist. Geshe Pema Samten wurde mit der spirituellen Leitung für die traditionelle Füllung und Segnung der Statue (August) sowie allen vorbereitenden Aktivitäten betraut. Lesen Sie hier die Pressemeldung  der neuen botanika.

Text Manjushri Namasangiti für Khensur Rinpoche Geshe Lobsang Palden

Liebe Dharma-Freundinnen und -Freunde, am Sonntag, den 01. Mai 2016,  ist nach schwerer Krankheit Khensur Rinpoche Geshe Lobsang Palden in Taiwan verstorben.

Khensur Rinpoche war der Lehrer von Geshe Pema Samten und er war auch ein sehr guter Freund von Geshe Thubten Ngawang. Er war drei Jahre Abt der Klosteruniversität Seraje,  hatte in Sera unzählige Schüler, die er unermüdlich unterrichtet hat. Geshe Lobsang Palden hat mit vielen Besuchen und Unterweisungen das Tibetische Zentrum sehr unterstützt und mit seinem Rat begleitet. 

Spenden für eine Puja in Sera können an das allgemeine Spendenkonto mit dem Stichwort "Khensur Rinpoche" gegeben werden. Hier die Informationen zum allgemeinen Spendenkonto.

Seine Heiligkeit, der 14. Dalai Lama hat anlässlich des Todes von Khensur Rinpoche Geshe Lobsang Palden einen Brief verfasst (Bild), den Sie nachstehend in Englischer Sprache lesen können.

Wir schließen uns der Empfehlung Seiner Heiligkeit an und rezitieren in unserer Praxis den Text von Manjushri Namasangiti. Sie sind herzlich eingeladen, das auch in ihre Praxis aufzunehmen.

I was saddened to hear that the great teacher Sera Je Khensur Rinpoche Lobsang Palden passed away in Taiwan yesterday. Khensur Rinpoche was someone who had a special relationship with me. Several days before his passing, I received a long letter from him, the meaning of which I took to heart. During his life, Khensur Rinpoche worked tirelessly with great enthusiasm -- in general, for the benefit of Buddha's Teachings and the Tibetan issue, and in particular, for Sera Je Monastery. I prayed earnestly as memories of his activities dawned on my mind.

His students have requested for guidance on prayers to recite and ways to accumulate merit during this time. Because Khensur Rinpoche served the Buddhadharma and Tibet with faultless, pure motivation during his life, and having kept pure teacher-disciple commitments with me, already achieved whatever instructions I have given, there is no need for additional prayers in relation to his passing. However, one can perform prayers for seven days as is customarily done, and mainly for the benefit of his reincarnation, one can accumulate recitations of Chanting the Names of Majushri. From my side, I am praying continuously to hold him in all lifetimes. 

Übersetzung aus dem Tibetischen aus den USA.

Ein Land singt "O Mani Padme Hum" - Filmportrait über Geshe Pema Samten

„Die Situation in Tibet war während meiner Kindheit und Jugend bedrückend, und ich war sehr unausgeglichen. Irgendwann dachte ich, dass es nicht gut wäre, ein Leben lang so weiterzumachen.“ Diese Gedanken setzte Khen Rinpoche Geshe Pema Samten, damals noch ein einfacher aber willensstarker Bauernjunge, in Taten um und machte sich eigenständig auf den langen und teilweise beschwerlichen Weg Mönch und später Lharampa-Geshe - der höchste Ausbildungsgrad der tibetischen Klosteruniversitäten - zu werden.

Seit 1999 ist Khen Rinpoche Abt des Dargye-Klosters mit dreihundert Mönchen in der tibetischen Region Kham und lebt und lehrt seit 2003 in Hamburg und Hannover (seit 2006) in Deutschland. Er ist Botschafter zwischen der fernen Kultur Tibets und der westlichen Kultur Deutschlands.

Der Dokumentarfilm „Ein Land singt: O mani padme hum“ ist auf den Spuren des tibetischen Meisters Khen Rinponche Geshe Pema Samten unterwegs. Hier geht es zur Webseite.

Im Film tauchen wir ein in die Welt der Klöster, Mönche und Nonnen und werden Zeitzeuge des alltäglichen Lebens in Tibet sowie der bewegenden Reise des Khen Rinpoche – vom Exil in Indien mitten in das ferne fremde Europa.

Im Juli/August 2014 waren wir zusammen mit Khen Rinpoche in Tibet. Wir haben sein Heimatdorf in der Region Kham und viele Orte besucht, an denen er gelebt und gelehrt hat und bis heute aktiv ist.

Pragmatisch, still und abseits der großen medialen Öffentlichkeit bewirkt Khen Rinpoche Geshe Pema Samten seit vielen Jahren Hilfsprojekte für die Menschen der Region Dargye und die interessierten Menschen in Deutschland.

Das Filmteam hat seine Familie, Freunde aus Kindheitstagen und seine Schüler kennengelernt, anderen buddhistischen Lehrern sowie Bewohnern der Region Fragen über Khen Rinpoche, den Buddhismus und das Leben in Tibet gestellt und viele Geschichten und Antworten über Vertrauen, Achtsamkeit, Mitgefühl und Weisheit bekommen.

Ob Niederwerfungen, Initiationen, philosophische Debatten oder das Rezitieren von Mantras – die religiösen Rituale in Tibet sind genauso vielseitig wie beeindruckend.

Diese und andere Bräuche lernen die Zuschauer im Dargye-Kloster mit dreihundert Mönchen und zwei Nonnenklöstern kennen. Die Klöster fungieren als zentraler und sozialer Mittelpunkt für die Menschen der ländlichen Region Tibets.

Der Zuschauer wird Augenzeuge von zahlreichen traditionellen Festen & Tänzen und ist zum Beispiel bei einem spektakulären Pferderennen dabei.

Neben diesen aktuellen Aufnahmen aus Tibet wurde für den Film selbst produziertes Archivmaterial benutzt, da das Filmteam bereits seit 2004 die Veränderungen der Region regelmäßig mit der Kamera begleitet. Diese Archivaufnahmen zeigen beispielsweise die Wiederaufbauarbeiten am Dargye-Kloster.

Ende 2014 machte sich das Drehteam nochmals auf den Weg, um in Indien die Schaffens-, Lehr- und Exilzeit von Khen Rinpoche Geshe Pema Samten im Kloster Sera Je zu dokumentieren.

Sein jetziger Wohnort in Deutschland, das Tibetische Zentrum e.V. in Hamburg,  als auch das Tibet-Zentrum Samten Dargye Ling e.V. in Hannover, an denen Khen Rinpoche seit vielen Jahren ständiger Lehrer ist, sind weitere Drehorte, die für Aufnahmen, Veranstaltungen und Interviews besucht wurden.

(Text: Pia Busse)

Hier geht es zum Trailer.

Der Film wird am 22. April um 19:30 Uhr in Hannover im Kino im Künstlerhaus, Sophienstraße 2, 30159 Hannover, gezeigt. Über mögliche, weitere Termine informieren wir hier.

 

Filmteam:

Kamera, Text/Redaktion, Rohschnitt: Andre Konarske

Interviews, redaktionelle Drehbegleitung, Projektmanagement, Crowdfunding: Pia Busse

Schnitt: Hermann Ehresmann

Musik: Tom Bredthauer, Kelsang Chuckie Tethong, Jane Winther

Chongalhamo: Live-Übersetzung Tibetisch / Deutsch

Geshe Palden Öser und Getsülma Losang Chökyi: Übersetzungen und Transkription Tibetisch-Deutsch

Yili Wang: Chinesische Übersetzung und Transkription

Martin Heckmann: Sprecher Deutsch und Englisch

Daniell Bullinger: Englisch Übersetzung

Klaus Schaarschmidt: Organisation der Kinos und Terminplanung 

Eun-Wha Kim: Webseitenaufbau, Gestaltung, Konstruktion  

Das gesamte Team besteht aus (in ihren Bereichen) ausgebildeten und professionellen Mitarbeitern.

Senatsmedaille für jüdischen Religionsvertreter Shmuel Jossifoff

Hamburg (epd). Shmuel "Sammy" Jossifoff (80) ist am Dienstag (22.03.) für sein Engagement in interreligiösen Gesprächskreisen mit der "Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes in Bronze" der Freien und Hansestadt Hamburg ausgezeichnet worden. Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) überreichte die Medaille bei einem Empfang im Hamburger Rathaus. Bischöfin Kirsten Fehrs würdigte Jossifoff als "Mitbegründer des interreligiösen Dialogs" in der Hansestadt.

"Ich danke Sammy Jossifoff für seine Klarheit, seine gewinnende Hartnäckigkeit und seinen Witz", sagte Fehrs, die auch Vorsitzende des Interreligiösen Forums Hamburg (IFH) ist. Jossifoff habe "viele motiviert, am Dialog teilzunehmen und sich dieser Toleranzübung ganz bewusst auszusetzen", fügte die Bischöfin hinzu.

Jossifoff war als Vertreter des Judentums im Jahr 2000 Gründungsmitglied des Interreligiösen Forums Hamburg. Erst 2015 wurde er in dieser Funktion von Landesrabbiner Shlomo Bistritzky abgelöst. Jossifoff gehört außerdem dem Vorstand der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Hamburg an und hat auch den bundesweit einmaligen "Religionsunterricht für Alle" in der Hansestadt mitentwickelt. Im Expertenkreis der Akademie der Weltreligionen arbeitet er ebenfalls mit.

Jossifoff, dessen Vater bis 1933 als Zahnarzt in Hamburg tätig war, wuchs in Israel auf und ging 1961 nach Hamburg, wo er Wirtschaftswissenschaften studierte. Seit den 1970er Jahren engagiert er sich im Dialog der Religionen.

Im Interreligiösen Forum Hamburg wirken führende Repräsentanten von acht Religionsgemeinschaften mit. Vertreten sind die Alevitische Gemeinde, die Bahai-Gemeinden Hamburg, die Buddhisten, das Erzbistum Hamburg, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland, die Hindus und Zentralrat der Inder, die Jüdische Gemeinde Hamburg und die Schura - Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg. Den Vorstand bilden derzeit Bischöfin Kirsten Fehrs, Weihbischof Hans-Jochen Jaschke und Mustafa Yoldas (Schura).

Text:epd me lnh

Mehr über das interreligiöse Forum finden Sie auf der Webseite: http://ifh.hamburg/


Lesens- und Sehenswert

Matthieu Ricard hat ein ein neues Buch geschrieben: "Allumfassende Nächstenliebe". In der Dokumentation "Revolution der Selbstlosen" kommt er und andere Wissenschaftler zu Wort. In der arte-Mediathek kann der Film angesehen werden. Das neue Buch von Matthieu Ricard gibt es beim Blumenauverlag. Empfehlenswert!

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