Terminkalender
Achtung: dieser Termin wurde krankheitsbedingt vom 24.09. auf den 01.10. verschoben. Die Kürzel MBSR stehen für Mindfulness Based Stress Reduction, das ins Deutsche oft mit Stressbewältigung durch Achtsamkeit übersetzt wird. Es geht darum, einen verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst zu erlernen, um besser mit Krankheiten, Stress und den täglichen Herausforderungen des Lebens umgehen zu können. In dem Vortrag wird dieses Training vorgestellt und beispielhafte Übungen werden angeleitet.
Avalokiteśvara (tib. Chenresig) verkörpert insbesondere das Mitgefühl eines Buddha, das sich ohne Unterschied auf alle Lebewesen richtet. All denjenigen, die damit liebäugeln, mit der tantrischen Praxis des Buddhismus zu beginnen, empfiehlt sich diese Praxis. Das Tor zur tantrischen Praxis stellt die Initiation dar.
In dieser Klausur werden wir uns intensiv der segensreichen Praxis vom 1000-armigen Avalokiteśvara hingeben. Neben der Rezitation des Mantras von Avalokiteśvara wird Geshe Pema Samten zur Meditation über die Gottheit anleiten, die die Kraft hat, unser Mitgefühl zu stärken.
Die Fastenklausur (tib. Nyungne) in Verbindung mit Avalokiteśvara bewirkt bei denen, die Vertrauen in den Dharma haben, eine starke Reinigung von Körper und Geist sowie Freude und Kraft.
Der Sterbeprozess spielt im Buddhismus eine wichtige Rolle. Bei diesem Vortrag in Kooperation mit der HH-Hospizwoche wird Heike Schmick die Stufen im Sterbeprozess, wie sie im Buddhismus gelehrt werden, für Personen ohne buddhistischen Hintergrund vorstellen und kurz erklären. Es wird Zeit für Fragen geben.
Lerne grundlegende buddhistische Kontemplationen kennen, insbesondere die Schulung von Mitgefühl, die Meditation der Geistigen Ruhe und die Übung der Besonderen Einsicht.
MBSR kann zu signifikanten Verbesserungen des körperlichen und psychischen Allgemeinbefindens und der Lebensqualität, zu einer erhöhten Fähigkeit sich zu entspannen, zur besseren Bewältigung von Stresssituationen und zur Stärkung von Selbstvertrauen und Selbstakzeptanz führen. Das MBSR-Achtsamkeitstraining ist geeignet für alle Menschen, unabhängig von Alter, körperlicher Verfassung, Beruf und Weltanschauung.
Frank Dick wird an zwanzig Abenden Meditationen auf Grundlage des Textes "Stufen der Meditation - Der Weg zu Mahamudra" vom indischen Meister Kamalashila anleiten.
Der herausragende indische Meister Candrakīrti verfasste ca. im 7. Jahrhundert unserer Zeitrechnung, der goldenen Epoche des Buddhismus, seinen berühmten Kommentar zu Nāgārjunas Grundversen zum Mittleren Weg (Skt. Mūlamadhya makakārikā). Wie der Titel „Ergänzung zum Mittleren Weg“ (Skt. Madhyamakāvatāra) andeutet, versteht Candrakīrti seine Schrift als Einführung beziehungsweise als Ergänzung zu Nāgārjunas Abhandlung über den Mittleren Weg. Seine klare Darstellung wirkt wie ein Schlüssel, mit dem man sich die tiefgründige Philosophie des Mittleren Weges und speziell der Prāsaṅgika Mādhyamikas erschließen kann.
Nagarjunas Bodhicittavivarana ist ein zentrales Werk des Mahayana-Buddhismus, das sich dem Thema des Erleuchtungsgeistes (Bodhicitta) widmet. Grundsätzlich meint Bodhicitta den aus tiefstem Herzen gehegten Wunsch nach Erleuchtung, um allen fühlenden Wesen beistehen zu können. Zentral ist dabei die Überwindung der Ichbezogenheit und die Entwicklung universellen Mitgefühls.
Eine sehr seltene und besondere Gelegenheit für erfahrene Praktizierende: ausführliche Erklärungen zur Vollendungsstufe (Dzogrim) des Höchsten Yogatantras. Geshe Pema Samten wird die spezifischen Vorbereitungen der Vollendungsstufe und anschließend die Übungen der Vollendungsstufe erläutern.
Dieses kurze Gebet des Ersten Panchen Lamas besteht aus nur 17 Versen und wird manchmal auch als ein Gedicht bezeichnet, da es tiefgründige Anleitungen zur Praxis in überschaubarer und ansprechender Form präsentiert. Obwohl ein Teil des Lebens wird die Beschäftigung mit dem Tod oft vermieden. Der Praktizierende soll jedoch lernen, ihn freudig willkommen zu heißen, so lauten viele Anweisungen.
Die Lama Tschöpa (wörtlich: „Verehrung des Lamas“) ist eine Praxis aus dem Tantra. Das Ritual wird in den tibetischen Klöstern regelmäßig durchgeführt. Es ist besonders gedacht für diejenigen, die eine Initiation aus dem Höchsten Yoga-Tantra erhalten haben. Andere InteressentInnen, die Vertrauen in die tantrischen Lehren haben, sind willkommen. Wer möchte, kann Opfergaben wie Gebäck, Obst oder Teelichter mitbringen. Wenn Sie sich mit dem Tibetischen Zentrum verbunden fühlen und Gebete für nahestehende Menschen in Not oder Verstorbene machen lassen möchten, können Sie uns eine Nachricht senden an tz@tibet.de.
