Wichtige und akute Projekte

Notfallversorgung und langjährige Behandlung für alle: Die Krankenstation am Kloster Sera

Die traditionelle tibetische Medizin verfügt über ein sehr umfangreiches Diagnosesystem. Der untersuchende Arzt diagnostiziert eine Krankheit unter anderem anhand der Pulsdiagnose, der Zungendiagnose und der Urinanalyse. Ferner versucht er durch ausführliche Gespräche mit dem Patienten etwas über dessen Ess- und Schlafgewohnheiten herauszufinden.

In der Krankenstation des Klosters Sera Je in Südindien wenden die dortigen Ärzte sowohl die traditionelle tibetische Heilkunst an, als auch Analyse- und Heilverfahren der westlichen Medizin.

An diesem Ort werden nicht nur die über 4000 Mönche des Klosters Sera Je, sondern auch kranke Nonnen der umliegenden Klöster, die tibetische Laienbevölkerung der naheliegenden Siedlungen und selbstverständlich auch die indische Bevölkerung fast kostenlos und unbürokratisch medizinisch versorgt. Im Jahr sind es über 50.000 Patienten!

Außerdem sorgen die Krankenstation und der Gesundheitsausschuss (Sera Jey Health Care Committee) für sauberes Trinkwasser, den Ausbau und die Kontrolle der sanitären Anlagen, die Abwasserentsorgung und kümmern sich um das Recyclingprojekt, um die Abfälle der riesigen Klosteranlage und seiner Umgebung umweltgerecht und nachhaltig zu entsorgen.

Die Krankenstation besteht seit den 1980er Jahren und geht auf eine Initiative seiner Heiligkeit des Dalai Lama zurück, der während eines Besuches des Klosters Sera Je seine große Sorge um dem Gesundheitszustand der Mönche zum Ausdruck brachte. Tuberkulose und Mängelernährung waren damals unter den geflüchteten Mönchen weit verbreitet. Um das Projekt „Krankenstation und Gesundheitsversorgung“ ins Rollen zu bringen, spendete seine Heiligkeit kurzerhand das Startkapital!

Seitdem ist viel geschehen. Das heutige Ärzte- und Krankenpersonal ist gut geschult und verfügt über die notwendigste medizinische Apparatur, um die vielfältigen Krankheitsbilder untersuchen und –größtenteils- auch behandeln zu können.

Das tibetische Zentrum Hamburg e.V. unterstützt die Krankenstation durch eine Vielzahl unterschiedlicher Projekte. Wir sammeln für Krankenpfleger- und Ärztepatenschaften (vier Ärzten und 23 Pflegekräfte), das Tuberkulose-Projekt, unterstützen die Zahnstation mit und leisten besondere Unterstützung bei medizinischen Notfällen.

Dabei fließen nicht nur Spendengelder. Seit vielen Jahren reist Dr. Renate Warnecke ehrenamtlich regelmäßig nach Indien, um die dortige Kranken- und Zahnstation tatkräftig zu unterstützen.

Im Augenblick sind die mangelnden Ärzte und Pfleger-Patenschaften unser drängendstes Problem!

Wie können Sie helfen?

  • Übernehmen Sie eine Patenschaft für einen Krankenpfleger (ab 22,00 EUR monatlich).
  • Helfen Sie, eine permanente ärztliche Versorgung sicherzustellen und übernehmen Sie eine (Teil)- Patenschaft für einen Arzt (ab 25,00 EUR monatlich)
  • Bitte spenden Sie für die Zahnstation
  • Helfen Sie uns, das Tuberkuloseprojekt weiterzuführen
  •  Spenden Sie für die allgemeine medizinische Ausstattung der Krankenstation

Es ist uns ein Herzensanliegen, diese kostbare Arbeit auch weiterhin fördern zu können. Bitte unterstützen Sie diese wertvollen Projekte mit Ihrer Spende! Vielen Dank!

Tibetisches Zentrum e.V. , Flüchtlingshilfe, GLS Gemeinschaftsbank

IBAN DE83 4306 0967 0030 5939 00, BIC GENODEM1GLS

Vielen Dank!

Tradition und Moderne: Die allgemeineinbildende Klosterschule Sera Je

 

Für die tibetischen Flüchtlinge im indischen Exil ist es besonders wichtig, in beiden Welten Fuß zu fassen. Einerseits sollen sie sich in ihrer neuen Heimat Indien adaptieren, andererseits aber auch ihre Ursprungskultur nicht verlieren.

Manche Tibeter gehen nach dem Studium in ihre Heimatdörfer in Tibet zurück und versuchen, die dortige Situation zu verbessern. Aufgrund der schwierigen politischen Situation ist dies jedoch nicht für alle möglich.

Mit unseren Hilfsprojekten wollen wir nicht nur kurzfristige Unterstützung gewährleisten, sondern die Situation der Flüchtlinge auch langfristig und unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ verbessern. Deswegen fördern wir neben der Grundversorgung der Mönche und Nonnen in den Klöstern auch Bauprojekte wie zum Beispiel den Ausbau von Gästehäusern in der Nähe der Klöster. Dadurch können die Nonnen und Mönche Zusatzeinnahmen durch interessierte Touristen erwirtschaften und sich mehr und mehr selbst finanzieren.

In unserer allgemeinbildenden Schule am Kloster Sera Je in Indien lernen die tibetischen Kinder Englisch, Mathematik Naturwissenschaften, Sozialkunde, Medienkompetenz, Chinesisch, Hindi und selbstverständlich auch die traditionelle tibetische Schrift. Dadurch ist es ihnen möglich, einen Zugang zu der umfangreichen tibetisch-buddhistischen Literatur zu erlangen und ihre kulturellen Wurzeln nicht zu verlieren.

Das Ziel der allgemeinbildenden Klosterschule ist es, den Schülern zum einen eine berufliche Perspektive in der „modernen Welt“ zu bieten. Das wird dadurch gewährleistet, dass der Schulabschluss von den indischen Behörden als Zugangsvoraussetzung zu den Universitäten (oder zu einer allgemeinen Berufsausbildung) anerkannt ist. Andererseits möchte die Schule auch den Zugang zu den höheren buddhistischen Studien (u.a. Logik, Kunst und Kunsthandwerk, Medizin und Grammatik) ermöglichen und den Mönchen eine tiefgründige philosophisch-buddhistische Ausbildung vermitteln. Die ausgebildeten englischsprachigen Dozenten werden später in der Lage sein, den tibetischen Buddhismus fundiert weiterzugeben, das kulturelle Erbe Tibets zu bewahren und die buddhistische Ethik zu vermitteln.

Für die derzeit 650 Schüler gibt es eine Vielzahl förderungswürdiger Projekte (Schulspeisung, Tische und Schulbänke, Ausstattung der Unterrichtsmaterialien für Mathematik und Naturwissenschaften, Ausbau der Schulküche). Unser drängendstes Problem ist derzeit der Mangel an Lehrer-Patenschaften, weswegen die Gehälter der hochengagierten Lehrkräfte nicht bzw. nur unregelmäßig beglichen werden können.

Dabei hat die allgemeinbildende Klosterschule hat einen hervorragenden Ruf! Auch seine Heiligkeit der Dalai Lama wird nicht müde zu betonen, wie wichtig die Arbeit der Schule für die neu heranwachsende Generation ist. Dies kommt durch seine regelmäßigen Besuche, Gastvorlesungen und seine unermüdlichen Bemühungen um Spenden deutlich zum Ausdruck.

In einem Grußwort schreibt der Dalai Lama:

“Sera Je School has proved to be a good learning centre not only for the students from the Tibetan refugee community but also to those from the remote areas like Ladakh and Arunachal Pradesh. Lately, young novices from Tibet, who does not have the opportunity to study under the Chinese rule, have joined the School. In this School, they not only learn Buddhist philosophical texts and various aspects of Tibetan culture, but also receive modern education.

I have always believed that education is the key to the success of our life and hope for regaining back our homeland. I am confident that Sera Je School will continue with its endeavour to impart proper education to the future generation of Tibetans as well as their fellow brothers from the Himalayan region. I wish to thank the donors, well wishers and the staff of Sera Je School for sustaining this School.”

Auch andere hochrangige tibetische Vertreter aus Politik, Religion und Kultur erweisen der Schule ihre Wertschätzung durch regelmäßige Besuche und Gastvorlesungen. Sie alle teilen auch unsere Auffassung, dass eine fundierte Ausbildung der Schlüssel zur Zukunft ist.

Es ist uns ein Herzensanliegen, diese kostbare Arbeit auch weiterhin fördern zu können. Bitte unterstützen Sie diese wertvollen Projekte mit Ihrer Spende! Vielen Dank!

Tibetisches Zentrum e.V. , Flüchtlingshilfe, GLS Gemeinschaftsbank

IBAN DE83 4306 0967 0030 5939 00, BIC GENODEM1GLS

Übersicht

Wir geben Ihnen hier einen kurzen aktuellen Überblck über die aktuellen Spendenprojekte.

Im Angesicht der aktuellen Flüchtlingsproblematik bei uns im Lande zeigt die Entwicklung bei den tibetischen Flüchtlingen, wie es – u.a. mit Ihrer Unterstützung  – möglich war und ist, im Exil das kulturelle Erbe zu erhalten und weiter zu entwickeln. Bitte helfen Sie uns auch weiterhin bei dieser wichtigen Aufgabe! Der Bereich der Flüchtlingshilfe ist wie das Systematische Studium eine zentrale Aktivität des Vereins und ein wesentlicher Satzungszweck. Ziel ist die Hilfe zur Selbsthilfe für tibetische Flüchtlinge bei der Erhaltung und Weiterentwicklung der tibetischen buddhistischen Kultur. Wir profitieren so sehr von der buddhistischen Lehre und können über die Flüchtlingshilfe zu ihrem Erhalt beitragen. Seit mehr als 37 Jahren gibt es dieses Engagement des Vereins, welches Patenschaften und Projekte vornehmlich in den drei Klöstern Sera Jhe und den beiden Nonnenklöstern Jangchub Choeling in Mundgod und Jangchub Chosling in Wakha/Ladakh unterstützt.


Hier sind einige Projekte zu nennen:
Mönchskloster Sera Jhe, Mysore in Südindien

  • Förderung der Ausbildung und des Lebensunterhaltes von Mönchen (Patenschaften Leh-rer und Mönche; Aufbau und Erhaltung der Kloster-Bibliothek und des Computer-Projektes; Erhaltung und Erneuerung der Gemeinschaftsunterkünfte sowie der Unter-richts- und Gebetsräumlichkeiten und Küchen; englischsprachiges Kloster-Sekretariat, wichtig für die Kontinuität des Klostermanagements; 3 Lehrpatenschaften für den natur-wissenschaftlichen Unterricht und Englisch-Unterricht für die Completion School im Tehor Khangtsen und Schutzdach auf der Schule; Klassenraum-Projekt für die weitere Errichtung von Unterrichtsräumen in Serajhe).
  •  Ausbildung von neuankommenden Kindern und Jugendlichen (Serajhe Secondary-School: 15 Lehrerpatenschaften, 2 Patenschaften für Englischlehrer für Erwachsene, 2 Patenschaften für Englischlehrer; Ernährung der Kinder; Verbesserung der Wasserqualität in der Klosterschule).
  • Gesundheitssorge (Healthcare / Krankenstation für das gesamte Kloster und die Bevölkerung der ganzen Region, inkl. TBC-Projekt, Zahnstation mit vier Ärzten und 23 Pflegekräfte; besondere Unterstützung bei medizinischen Notfällen, Recycling-Projekt Kloster).

Nonnenkloster Jangchub Choeling in Mundgod, Südindien

  • Förderung des Lebensunterhaltes und der Lebenssituation der Nonnen (Patenschaften für Nonnen; bessere Ausstattung für die Verwaltung (PCs) und andere Verbesserungen; Verbesserung der Ernährung der Nonnen und Koch-Patenschaft; Erweiterung der Wohnräume für die Nonnen).
  • Förderung der Bildung der Nonnen (9 Lehrerpatenschaften für den Philosophischen Unterricht und die Vorbereitung auf den Geshema-Abschluss (Lharam-Geshe-Klasse); Unterstützung für die Teilnahme der Nonnen an der jährlichen Winterdebatte).


Nonnenkloster Jangchub Chosling in Wakha, Ladakh

  • 53 Patenschaften für Nonnen; Patenschaft für 1 Englischlehrer; Winterhilfeprojekt.

Tibetan Nuns Project

  • Unterstützung von Nonnen – Projekten in Indien zur Ausbildung  tibetischer Nonnen in Indien.

 

FORMULAR PATENSCHAFTEN

Freie Spenden in der Flüchtlingshilfe werden den dringendsten Projekten zugeführt. Für die Förderung der Projekte schreiben Sie uns gern an oder spenden Sie auf das Konto
Tibetisches Zentrum Flüchtlingshilfe
IBAN: DE52 2001 0020 0045 5302 09
BIC: PBNKDEFF
Postbank Hamburg
bitte nennen Sie bei einer Spende den jeweiligen Zweck – vielen herzlichen Dank!
Wir freuen uns auch über freie Spenden für die Flüchtlingshilfe - Sie werden dort eingesetzt, wo aktuell dringend Unterstützung nötig ist.

Überblick Projekte

Aktuell sind in der Flüchtlingshilfe im Moment folgende Projekte: 

  • Patenschaften für tibetische Mönche in Höhe von € 22,00/Monat (mit Briefkontakt)
  • Patenschaften für tibetische Nonnen im Kloster Jangchub Choeling in Mundgod 22,00 €/Monat (ohne Briefkontakt)
  • Stellengebundene Patenschaften für Mönche, die in der Sera Jhe- Krankenstation (Projekt 2207-2230) oder in der Bibliothek (Projekt 2160) arbeiten, in Höhe von € 22,00/Monat (ohne Briefkontakt). Diese Patenschaften sind an die Stelle gebunden und gehen automatisch auf den Nachfolger über.
  • Regelmäßige Spenden für eine bessere Ernährung der Klosterschüler in Sera Jhe 11 €/Monat (Projekt 2000)
  • Spenden für das TBC-Projekt für Ordinierte und Bevölkerung der Region um das Kloster Serajhe
  • Freie Spenden in beliebiger Höhe für Notfälle (Projekt 4150) und den Fortbestand der Flüchtlingshilfe im Tibetischen Zentrum (Projekt 4200)
  • Jährliche Einzel-Spenden zur Finanzierung von Reisekosten für zehn Nonnen zwecks Teilnahme an der jährlichen philosophischen Winterdebatte 400 - 500 €/Jahr (Projekt 3170)
  • Spenden für den Bau einer Debattenhalle für das Nonnenkloster Jangchub Choeling (Projekt 3200).
  • Spenden für das Tibetan Nuns Project zur Förderung der Ausbildung und Unterstützung von Nonnen verschiedener Nonnenklöster in Indien (Projekt 3208)
  • Spenden für die Ernährung der Nonnen (Projekt 3206)

Wenn Sie Interesse haben, eines dieser Projekte zu unterstützen, schreiben Sie uns bitte oder mailen Sie uns Ihre Postanschrift. Wir schicken Ihnen dann gern unseren Prospekt zu:

Tibetisches Zentrum e.V.
Flüchtlingshilfe
Hermann-Balk-Str. 106
22147 Hamburg
Email: flh@tibet.de

Spenden unter Angabe des Verwendungszweckes
bitte auf das Konto der Flüchtlingshilfe:
Tibetisches Zentrum e.V.
Postbank Hamburg / BIC PBNKDEFF / IBAN DE52 2001 0020 0045 5302 09

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