Unterstützung in der Krisensituation

 

Das Tibetische Zentrum wird durch die derzeitige Krisensituation einen erheblichen Ausfall an Einnahmen haben. Wir möchten für Sie da sein und Ihnen so viel Meditation, Geistesschulung etc. wie möglich durchgängig zur Verfügung stellen. Damit wir unseren Betrieb aufrechterhalten und über diese Zeit hinweg bestehen können, sind wir noch stärker als sonst, auf finanzielle Unterstützung durch Spenden angewiesen. Helfen Sie uns bitte durch Ihre Spende mit dem Vermerk „Krisensituation“ auf unser Spendenkonto.

Für die zahlreichen bereits eingegangenen Spenden möchten wir uns von Herzen bedanken! Der Dank und die Hilfe in dieser Zeit berühren uns sehr.

 

Sie können die Spende überweisen:
Eine Überweisung mit dem Vermerk „Krisensituation“ auf das
Spendenkonto IBAN: DE83 4306 0967 0030 5939 00, BIC: GENODEM1GLS GLS Gemeinschaftsbank

 

Oder per PayPal tätigen:
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Wie es dem Tibetischen Zentrum in diesem Jahr ergangen ist und warum wir weiterhin Unterstützung benötigen

Liebe Leserin, lieber Leser, liebe Förderinnen und Förderer des Tibetischen Zentrums,

Sie und wir erleben gerade ein historisches Jahr. Beginnen wir mit der für uns sehr erleichternden Nachricht: Trotz Kontaktbeschränkungen waren wir mit vielen von Ihnen in diesem Jahr besonders häufig in Kontakt. Über die YouTube-Meditationen, die wir seit März diesen Jahres eingerichtet haben, konnten zum Beispiel sehr viele Menschen von überall auf der Welt an den offenen Meditationen teilnehmen. Gerade zu Beginn der ersten Welle haben uns viele Menschen bestätigt, dass ihnen die Meditationsabende eine Tagesstruktur gegeben haben.

Denn unser Alltag war den allermeisten von uns plötzlich nicht mehr vertraut. Wie zentral persönliche Kontakte für uns sind, spüren wir, wenn sie ihre Selbstverständlichkeit verloren haben. Heute ahnen wir, dass die Dinge vielleicht nicht mehr so sind, wie sie einmal waren. Man könnte aus all diesem Erleben mit Leichtigkeit eine Fülle von Dharma-Geschichten schreiben. Zum Beispiel über das abhängige Entstehen. Oder dass Liebe und Mitgefühl in diesen Zeiten besonders gefragt, an manchen Stellen auch besonders hervorgetreten sind und an anderen eben auch gerade nicht. Jeder von Ihnen, von euch, erlebt das vermutlich mit einer ganz eigenen Geschichte. Man kann zu all diesem Erleben eine Fülle von Möglichkeiten finden, wie uns die buddhistische Geistesschulung dabei hilft, in schweren Zeiten einen stabilen Geist zu bewahren. Und genau das ist ja auch die Aufgabe des Tibetischen Zentrums. In einem unserer kürzlich verschickten Newsletter hat Geshe Pema Samten folgende Worte für diese Zeit gefunden:

„Persönlich habe ich die Hoffnung, dass Sie dieser schwierigen Zeit mit einem entspannten Geist begegnen. Herausforderungen geben uns die Möglichkeit, innerlich zu wachsen, indem wir sie zum Anlass nehmen, unsere Geduld und Gelassenheit zu stärken. Wir können uns verdeutlichen, dass diese Situation sich wieder verändern wird und von Herzen Wunschgebete dafür machen, dass eine erfolgreiche medizinische Behandlung gefunden werde und so die Pandemie schnell ein Ende finden möge.“

Ob nun der Wunsch nach dem Ende der Pandemie oder nach einem besseren Umgang mit ihr bzw. den Differenzen, die sie aufwirft: Ein ruhiger Geist ist immer das beste Mittel. Das Tibetische Zentrum ist deshalb ohne Unterlass damit befasst, sich dem Bereitstellen von Dharma, der Geistesschulung, zu widmen. Wir halten dieses Wirken für den Einzelnen, wie für die gesamte Gesellschaft, auch die globale, für unabdingbar.

Liebe Leserinnen und Leser, in einer Situation, in der weltweit unzählige Menschen, Institutionen oder Gruppen finanzielle Hilfe benötigen, fällt es nicht leicht, regelmäßig um Spenden zu bitten.

Wir haben aber keine andere Wahl, da wir nach wie vor selbst ohne die Einschränkungen durch Corona bei unseren Veranstaltungen, mit deren Einnahmen wir unseren Geschäftsbetrieb bestreiten können, darauf angewiesen sind, Spenden zu erhalten.

Das Tibetische Zentrum erfährt in diesem Jahr von Ihnen allen berührend viel Hilfe, ob nun im Ehrenamt oder auch in Form finanzieller Unterstützung und Dank.

Für all dies danken wir Ihnen aus tiefstem Herzen. Heute bitten wir, wenn es Ihnen möglich ist, um weitere Hilfe. So können weiterhin für unsere Vereinsziele und im Sinne unseres Schirmherrn des XIV. Dalai Lamas, wirken. Wofür benötigen wir aktuell am dringendsten Hilfe?

Spendenkonto

Tibetisches Zentrum e.V. Hamburg Hermann-Balk-Str. 106 22147 Hamburg

Kontoverbindung: GLS Gemeinschaftsbank BLZ 430 609 67
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Spendenprojekt 1

Freie Spenden

Vielleicht werden einige von Ihnen bemerken, dass wir dieses Projekt bereits im vergangenen Spendenaufruf angeführt haben. Tatsächlich ist dies nicht nur der dringendste Bereich, sondern er bleibt auch zu jeder Zeit akut, weil das Tibetische Zentrum ja nur zu einem gewissen Teil gesicherte Einnahmen, auf der anderen Seite aber regelmäßige Ausgaben hat. Was machen wir mit den sogenannten „Freien Spenden“? In allererster Linie stellt das Tibetische Zentrum den Dharma, die buddhistische Geistesschulung, auf unterschiedliche Weise und unbedingt möglichst vielen Menschen zur Verfügung. Um in der Gesellschaft zu wirken, reichen buddhistische Unterweisungen und Meditationen allein aber bei Weitem nicht aus. Zu den Aufgaben eines buddhistischen Zentrums gehört auch die Pflege von Kontakten, die Mitgliedschaft in Verbänden und Vereinigungen, die Mitarbeit im interreligiösen Forum, die menschliche Hilfe in Form der Sangha-Hilfe, die umfassende Arbeit unserer Flüchtlingshilfe und vieles mehr.

Alle diese Betätigungsfelder benötigen Menschen, die sich darum kümmern und im hohen Maß Technik, Logistik und Rahmenbedingungen. Bestenfalls kann man die „Fäden im Hintergrund“ als teilnehmende Person dabei gar nicht sehen. Welche Themen uns in den letzten Monaten besonders beschäftigt haben und warum wir hierfür dringend um Unterstützung bitten, führen wir nachstehend auf. Bitte helfen Sie dem Tibetischen Zentrum mit einer nicht zweckgebundenen Spende unter Angabe des Verwendungszwecks „Freie Spende“.

Online-Angebote

Im Verlauf des Jahres 2020 hat das Tibetische Zentrum einen riesigen Schritt in Richtung Livestreams unternommen. Uns ist bewusst, dass nicht für jeden Menschen die digitalen Angebote die erste Wahl sind. Sie ersetzen den direkten Kontakt nicht in allen Fällen, helfen aber unbedingt, den Dharma, die Geistesschulung, weiterhin in der Kontinuität zur Verfügung stellen zu können und auch, eben doch im Kontakt zu bleiben. Diejenigen, die „vor der Kamera sitzen“, das können Sie glauben, wünschen sich den direkten Menschen mindestens so, wie Sie. Trotzdem sind wir in YouTube auf eine überwältigende Weise mit sehr vielen Menschen in Kontakt gekommen, die wir ohne diese Technik vielleicht nicht, jedenfalls nicht so oft „getroffen“ hätten. Damit wir das alles bewältigen können, waren neue Technik und auch viele menschliche Ressourcen nötig, wir hatten darüber schon berichtet. Inzwischen funktioniert die Übertragung sogar aus dem Tempel in der Lüneburger Heide hervorragend. Die notwendigen Prozesse, wie Technische Assistent*innen, die Verwaltung der Streams und deren Bekanntgabe sind also inzwischen zum Glück Routine.

Gleichwohl stellt uns das fast jeden Tag vor Herausforderungen, denn wir sind ja kein großer Betrieb, haben aber nahezu jeden Tag eine oder sogar mehrere Veranstaltungen zu organisieren.  Für die reibungslose Gewährleistung dieser Technologie sind oft auch kleinere spontane Anschaffungen vonnöten. Vielleicht waren unsere Investitionen in diesen Bereich im Jahr 2020 die wichtigste Neuerung und freie Spenden helfen uns dabei, die notwendigen technischen Voraussetzungen möglichst störungsfrei bereitstellen zu können.

Sonderaufgaben in der Verwaltung

Wie auch in einem kommerziellen Seminarbetrieb muss das Tibetische Zentrum eine ganze Reihe von Verwaltungsarbeiten durchführen. Dabei entsteht täglich die Gratwanderung zwischen professionellem Anspruch und maximaler Flexibilität für all jene, die sich der Geistesschulung widmen möchten. Spontane Prioritäten fordern ab und an die ohnehin knappen Ressourcen. Im September musste beispielsweise auf die Schnelle eine technische Lösung her, um denjenigen, die an den Vor-Ort-Meditationen teilnehmen möchten, ein Anmeldesystem zur Verfügung stellen zu können. (IT) Vor Ort bewirkt ein Anmeldesystem auch, dass man die Besucher*innen erfassen muss, ein bei Meditationen bis dahin nie dagewesener Schritt. Das sind personelle Ressourcen, die in diesem Moment für andere Tätigkeiten fehlen oder aber sogar zusätzliche Kosten produzieren. Nicht-zweckgebundene Spenden helfen uns, spontan auf unvorhergesehene Anforderungen reagieren zu können.

Familienangebote

Das Jahr 2021 soll ganz im Zeichen von Familienangeboten stehen. Dass dabei die Kinder im Vordergrund stehen, hatten wir schon an verschiedener Stelle berichtet. In seinem Buch „Der neue Appell des Dalai Lama an die Welt “ richtet sich S. H. der XIV. Dalai Lama an die junge Generation mit den Worten: „Ich trage die tiefe Überzeugung in mir, dass eure Generation in der Lage ist, das neue Jahrhundert in ein Jahrhundert des Friedens und des Dialogs zu überführen. Dass ihr in der Lage seid, die Menschheit wieder zu einen, mit sich selbst und mit ihrer Umwelt.“ Es sind alle Familienmitglieder, denen wir Angebote zur Geistesschulung und der achtsamen Gemeinschaft machen möchten. Wenn die Welt Veränderungen erfahren soll, kann es nur hilfreich sein, schon in den mehr oder weniger kleinen Familienstrukturen für Harmonie und einen stabilen Geist Hilfestellungen anzubieten. Die diesbezüglichen Treffen und Angebote mussten im Jahr 2020 leider coronabedingt fast alle ausfallen. Wir können uns davon aber nicht entmutigen lassen und haben hierfür im kommenden Jahr Programmpunkte vorgesehen, weil wir sie für essentiell halten. Bitte helfen Sie uns dabei, dass wir diese Programmangebote auch ohne Einnahmen weiter im Programm halten und Schritt für Schritt etablieren können.

Spendenprojekt 2

Das Meditationshaus Semkye Ling

Den durch die Corona-Krise verursachten härtesten Einbruch unserer Standorte erfährt nach wie vor unser wunderschönes Meditationshaus Semkye Ling in der Lüneburger Heide, wir berichteten hierüber schon mehrfach. Die temporären Lockerungen der Kontakteinschränkungen haben das Veranstaltungsgeschehen im Meditationshaus zwar sehr bedingt wieder möglich gemacht, insgesamt hat das jedoch nicht verhindert, dass es in diesem Jahr nahezu einen Totaleinbruch gab. Die Vorgaben und Unklarheiten im Hinblick auf die Beherbergungsverbote haben den Vor-Ort-Betrieb zu unterschiedlichen Zeiten in einem unterschiedlichen Maß beeinträchtigt, so dass ein Normalbetrieb nicht einmal ansatzweise möglich war. Praxistage leben von den Vor-Ort-Bedingungen und Begegnungen, trotzdem kamen zeitweilig nicht mal die erlaubten Besucherzahlen zustande. Und das alles bei deutlich erhöhtem Verwaltungsaufwand. Im November hat Geshe Pema Samten dann erstmalig gestattet, eine Klausur (Avalokiteshvara) zunächst auch, dann ausschließlich online durchzuführen. Damit die ausgerechnet jetzt so wichtige Praxis nicht nachlässt, wird es – sofern nötig – weitere reine Online-Klausuren geben. Wir sind froh, dass wenigstens diese Möglichkeit besteht.

Wer von Ihnen schon einmal in Semkye Ling war, hat vermutlich die Kraft eines Ortes, an dem das Gelernte „vom Kopf ins Herz rutschen kann“, schon erfahren. Der Segen, den S. H. der Dalai Lama mit seinem Besuch dieses Ortes hinterlassen hat, scheint uns bis heute spürbar. Es liegt uns sehr am Herzen, diesem Ort der Ruhe und Praxis unbedingt unter die zu Arme greifen.

Wenn Sie das Meditationshaus Semkye Ling finanziell unterstützen möchten, helfen Sie doch bitte mit einer Spende und geben als Verwendungszweck „Meditationshaus“ an.

Ein Virus hat im Jahr 2020 für weltweite Paradigmenwechsel gesorgt. Und wenn es überhaupt etwas gibt, das man mit Sicherheit sagen kann, dann wohl, dass die Geistesschulung das einzig ehrliche und probate Mittel ist, um mit ungewöhnlichen Situationen auf eine hilfreiche Weise umgehen zu können. Deshalb ist es die größte Freude und auch unser dringender Auftrag, Dharma vielen Menschen zur Verfügung stellen zu können.

Nur aufgrund der großen Freigiebigkeit vieler Menschen ist es dem Tibetischen Zentrum möglich, diesen Auftrag durchgängig zu erfüllen. Dafür möchten wir uns von Herzen und mit großer Wertschätzung bedanken. Wenn es Ihnen möglich ist, bitten wir Sie, in Ihrer Unterstützung nicht nachzulassen.

Vielleicht haben Sie Fragen oder Anregungen, dann schreiben Sie mir bitte gerne an andreas.bruender@tibet.de. Ich freue mich heute schon sehr darauf, Sie wiederzusehen.

Wir wünschen Ihnen sehr, dass Sie gut durch diese Zeit kommen.

 

Herzliche Grüße

Andreas Bründer

Geschäftsführer

 

Tel.: +49 (0)40 298434 101

Mobil: +49 (0)157 30252288

geschaeftsfuehrung@tibet.de

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