Geschafft! Das Haus für Geshe Jampa Phuntsok kann gebaut werden

Dank Ihrer großartigen Unterstützung dürfen wir glücklich verkünden, dass wir nun genügend Spenden für die Haussanierung des Hauses von Geshe Jampa Phuntsok erhalten haben! Khen Rinpoche ist überglücklich und dankt allen Spenderinnen und Spendern von ganzem Herzen für ihren beherzten Einsatz. Das Geld wird noch im Mai nach Indien überwiesen, sodass die Arbeiten dort zeitnah starten können. Wir freuen uns, Ihnen hoffentlich schon bald Fotos des fertigen Hauses zeigen zu können. Glück und Segen Ihnen allen. Mögen die Verdienste Ihrer Großherzigkeit hundertfach zu Ihnen zurückkehren.

Herzlichen Dank! 

Konferenz über Ethik und soziales Lernen von Anfang an

„Angesichts der heutigen globalen Lage ist es äußerst wichtig, das Mitgefühl im eigenen Geist zu kultivieren und zu schärfen. Soziales, emotionales und ethisches Lernen sollten von Anfang an auch und besonders in den Schulen vermittelt werden“ sagte seine Heiligkeit der Dalai Lama in seiner Eröffnungsrede zur Konferenz über Ethik und soziales Lernen von Anfang an.

Aber wie können diese Ratschläge im täglichen Schulalltag noch tatkräftiger umgesetzt werden?

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Umzug in den hohen Norden: 5 Nonnen starten ihre Tantra-Ausbildung!

Ein bisschen ernst blicken sie schon in die Kamera, „unsere“ fünf frischgebackenen Geshemas, kurz vor ihrer Abreise in den hohen Norden Indiens. Diese fünf Nonnen aus dem Nonnenkloster Changchub Chöling in Mundgod/Südindien gehören zu den ersten 20 Absolventinnen dieses höchsten buddhistischen akademischen Titels (vergleichbar mit dem Doktor der Philosophie), welches den Abschluss eines in der Regel 20jährigen Studiums kennzeichnet.

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Nur gute Nachrichten ...

….können wir von den Nonnen aus unserem Kloster Jangchub Chöling in Südindien übermitteln! Darüber, dass im Jahr 2016 die ersten fünf Nonnen den Titel der Geshe-ma abgelegt haben, berichteten nicht nur wir schon häufiger und ausführlich.

Die Erlangung dieses höchsten akademischen Grades buddhistischer Studien (vergleichbar mit dem Doktor der Philosophie) ist nicht nur Zeugnis einer enormen Studienleistung, sondern befähigt die Absolventinnen auch, zukünftig selbst die umfangreiche buddhistische Philosophie zu lehren. Ein weiterer wichtiger Schritt in die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit der tibetisch-buddhistischen Nonnenklöster!

 

Aber damit nicht genug! Für eine gesunde geistige und körperliche Entwicklung muss nicht nur der regelmäßige Unterricht durch qualifizierte DozentInnen gewährleistet sein: Ein leerer Magen studiert eben auch nicht gern. In den letzten Jahren sind mehr und mehr Nonnen dem guten Ruf des Klosters gefolgt, um dort zu studieren. Leider haben die Patenschaften nicht in demselben Maße zugenommen, deswegen mussten die Nonnen in den letzten Jahren oft mit sehr spitzem Bleistift kalkulieren- was zu einem ziemlich kargen Speiseplan und leider daraus resultierenden Mangelerscheinungen führte. Um diesen gesundheitlichen Gefährdungen entgegenzuwirken, haben wir 2012 den „Ernährungsfond für Nonnen“ ins Leben gerufen. Ab 10,00 EUR monatlich können Spenderinnen und Spender die regelmäßige und ausgewogenere Ernährung der rund 280 Nonnen aller Altersstufen sichern.

 

Umso mehr freuten wir uns deshalb, als uns im Juni 2017 aktuelle Bilder des Besuchs von Caitlin, einer jungen Krankenschwester, erreichten. Caitlin wollte das Nonnenkloster tatkräftig unterstützen und vermittelte den Nonnen in den Tagen ihres Aufenthaltes nicht nur konkrete Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Unfällen aller Art, sondern gab ihnen auch eine Menge Tipps, woraus sich eine ausgewogene vegetarische Ernährung zusammen-setzen sollte. Die Nonnen sind durch Caitlins Besuch offensichtlich sehr inspiriert und schrieben uns lebhaft von all ihren Ideen und Zukunftsplänen.

In den vielen einzelnen Workshops ging es neben der Erstversorgung bei Unfällen und Krankheiten, der Ernährungsberatung und allgemeiner gesundheitlicher Vorsorgemaßnahmen auch um die Frage, wie dem Nonnenorden generell mehr Aufmerksamkeit durch westliche BesucherInnen zuteilwerden und sich der allgemeine Austausch mit dem „Rest der Welt“ intensivieren könnte.

Eine Möglichkeit wäre, ausgebildete Nonnen als Dozentinnen zu Gastvorträgen ins Ausland einzuladen. In Theorie und Praxis könnten diese aus ihrem reichen buddhistischen Wissen schöpfen und somit inspirierende Vorbilder für andere Frauen (und Männer) werden. Gerne würde man auch im Nonnenkloster verstärkter für WestlerInnen Retreats anbieten. Allerdings herrscht im Kloster aktuell eine derartige Raumknappheit, dass dies derzeit nicht möglich ist.

Generell wünschen sich die Nonnen für die Zukunft einfache Gästehäuser, um mehr ausländischen Besuch einladen und empfangen zu können: Nicht nur weil es eine willkommene Abwechslung des konzentrierten Klosteralltages ist, sondern weil dieser auch die Möglichkeit des fachlichen Austauschs und beidseitiger Inspiration bietet. Die zusätzlichen Einnahmen aus der intensiven Nutzung der Gästehäuser sind ein weiterer Baustein für die „Hilfe zur Selbsthilfe“: Damit die Nonnen nicht nur spirituell mehr und mehr den Sprung in die Autonomie schaffen!

Der Fleiß und das unermüdliche Engagement der Nonnen ist wirklich auf allen Ebenen zu spüren: Die Homepage des Klosters erstrahlt in neuem Glanz (https://www.jangchubchoelingnunnery.org/) und wurde durch freundliche Hilfe aus den USA neu überarbeitet. Die Nonnen wissen sehr genau, dass eine gute Internetpräsenz heutzutage einfach unersetzlich ist. Wie wunderbar, dass dieser positive Bericht mit der zweifach guten Nachricht schließt, dass zwei „unserer“ Nonnen das „Tenzin Gyatso Scholarship“- Stipendium gewonnen haben und sich im Juli 2017 auf den Weg machen, zwei Jahre an der Emory University in den USA zu studieren! Es ist das erste Mal, dass überhaupt Nonnen an diesem Studiengang teilnehmen! „This is the first time the nuns are participating in this program. We are very happy for them and hoping they will do well and make us all proud.”

Diesem Stolz können wir uns nur anschließen. Es ist auch und insbesondere IHRE unermüdliche Unterstützung des Nonnenklosters Jangchub Chöling in Mundgod/Südindien, die all diese positiven Entwicklungen erst möglich gemacht haben. Deswegen möchten wir Ihnen auf diesem Weg unseren tiefempfundenen Dank übermitteln. Wie die Nonnen auch, schließen wir Sie alle in unsere täglichen Gebete ein. Herzlichen Dank und Taschi Delek bis zu den nächsten gute Neuigkeiten aus Indien!

Auch Sie möchten die Nonnen fördern? Tibetisches Zentrum e.V. Hamburg, GLS Gemeinschaftsbank

BLZ 430 609 67, IBAN: DE 02 4306 0967 0030 593903, BIC GENODEM1GLS

Herzlichen Dank und viele Grüße von den Nonnen…

… sollen wir allen Sponsorinnen und Sponsoren übermitteln!

Gerade erreichen uns diese schönen Bilder aus dem Nonnenkloster Mundgod in Südindien. Dort leben über 280 Nonnen und es werden täglich mehr! Kein Wunder, hat dieses bescheidene Nonnenkloster doch einen exzellenten Ruf und aus ganz Tibet & Indien kommen Nonnen, um hier an den tiefgründigen philosophischen Studien teilzunehmen.

 

Wir sind besonders stolz darauf, dass im Herbst letzten Jahres, die ersten fünf Nonnen ihre Prüfung zur Geshe-ma (Titel für den Doktor der buddhistischen Philosophie) bestanden haben. Das ist ein wirklich bedeutendes „historisches Ereignis“ denn bisher hatten die Nonnen nicht die Möglichkeit, die intensiven Studien für den Erwerb dieses monastisch-akademischen Grades zu absolvieren.

Durch die intensive Unterstützung der vielen Patenschaften hat sich so vieles zum Guten hin verändert! Haben die Nonnen früher eher „buddhistische Hilfsarbeiten“ geleistet, steht ihr Leben heute von Anfang an im Fokus einer intensiven Ausbildung. Schon die allerkleinsten Nonnen lernen in der systematischen buddhistischen Debatte das erworbene Wissen abzurufen und logisch fundiert anzuwenden. Das tägliche Rezitieren der buddhistischen Texte gehört natürlich auch dazu.

 

Mit diesen Fotos, die wir im März 2017 aus Indien erhielten, sendet Ihnen der Nonnenorden Jangchub Chöling in Mundgod herzliche Grüße und seinen tiefempfundenen Dank für Ihre großherzige Unterstützung. Die Nonnen lassen Ihnen ferner ausrichten, dass sie die buddhistischen Texte nicht nur für den Weltfrieden rezitieren, sondern Sie als Ihre Paten auch immer fest in ihre Gebete einschließen. Sie hoffen, dass es Ihnen allen gut geht und sie glücklich und zufrieden leben können. Dem können wir uns nur anschließen!

Wir freuen uns schon auf die nächste Post aus Indien und berichten Ihnen dann natürlich gern wieder.

Weitere Infos finden Sie unter: www.tibet.de/fluechtlingshilfe/

Winterdebatte im Sonnenschein

Zur diesjährigen Winterdebatte, die diesmal in „unserem“ Nonnenkloster in Mundgod (Indien) stattfindet, kamen zahlreiche Nonnen aus neun verschieden Klöstern Indiens.

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Herzensbriefe aus dem Exil

Manchmal verlieren wir den Bezug zu den Dingen, die wir tun. Aus einem spontanen Gefühl der Nächstenliebe heraus, haben wir vielleicht eine Patenschaft für die Ausbildung eines Kindes, eines Mönches oder einer Nonne abgeschlossen. Jeden Monat überweisen wir das Geld, ab und zu denken wir vielleicht an diese Person, aber meistens sind wir in unserer eigenen (Gedanken)-Welt beschäftigt. Das ist ganz normal und geht vielen so.

In manchen Momenten aber trifft einen die Erkenntnis, dass hinter unserer Einzugsermächtigung ein wirklicher Mensch steckt, der genau wie wir Gefühle, Ängste, Hoffnungen und Sorgen hat, wie ein Blitzschlag.

Heute etwa haben wir das Jahrbuch der Sera Je Schule bekommen. Es heißt Amrita (Lebenselixier). Darin sind natürlich Grußworte der großen Meister und Förderer, Rechenschaftsberichte der Direktoren und Abteilungsleiter enthalten. Aber es gibt auch eine Auswahl von Texten der Schüler. In Gedichten oder Kurzgeschichten schreiben sie sich von der Seele, was sie beschäftigt. „Warum Lesen so wichtig ist“, „Ich werde Dich immer vermissen, geliebte Mutter“, „Urteile nicht über andere, urteile über Dich selbst“, „Wie wertvoll unsere Lehrer sind“ oder „Meine Ziele im Leben“ sind nur einige Beispiele.

Zu Tränen gerührt haben mich viele der kurzen Berichte. Etwa die Gedanken von Thubten Gyatso. Er bittet seine Mutter um Verzeihung dafür, dass er ihr in der Pubertät vorwarf, ihn nicht verstanden zu haben. „We have become self-centered and often tend to quarrel with her and in anger tell her that she doesn’t understand anything. The fact is that she understood our silent message when we were small. She understands everything but we don’t understand her. She is the greatest teacher in the world.”


Es sind Briefe voller Sehnsucht. „Life as an orphan“ Natürlich, sind sie doch aus dem indischen Exil geschrieben und die Mütter der Kinder sind weit weg im entfernten Tibet. Es sind Briefe voller Hoffnung „Never give up, one day we will get freedom“.

Es sind Briefe voller Dankbarkeit. „The day I joined Sera School was the happiest of my life. That changed my future life and since then I have put in my best effort to study well and to be a good student.” Schreibt Schüler Jamyang. “I feel very proud to be a student of this school.” Berichte von Heranwachsenden sind immer von einer ganz besonderen Qualität. Ihre Sprache ist häufig sehr klar und sie teilen uns ihre Gedanken und Gefühle sehr offen mit. Das ist etwas sehr Kostbares, denn durch diese Direktheit werden wir deutlich an das wirklich wichtige im Leben erinnert: „Gesundheit“ zum Beispiel. „But if health is lost, then everything is lost because if you are not healthy and strong, you cannot work, play or eat and can’t read properly. If you are healthy and strong, then you are able to do whatever you want. If you lose health then your life’s dreams and whatever you desire are lost.” Schreibt Dawa Taschi. Bildung, Gesundheit, eine glückliche Kindheit und ein Leben voller Chancen sind keine Selbstverständlichkeit. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin in unseren Bemühungen, Menschen in schwierigen Lebensumständen zu helfen. Spenden Sie bitte für die Gesundheitsvorsorge, für die Ausbildung von Kindern, Mönchen und Nonnen. Es ist vielleicht nur ein kleiner Beitrag auf Ihrem Kontoauszug, aber er bietet einem „richtigen“ Menschen eine wirkliche Perspektive.

Vielen Dank! Sie finden hier Infos zum Spenden

Retter in der Not

AUTSCH! So schnell war es geschehen, dass ich es kaum mitbekommen hatte. Plötzlich lag mein Kind am Boden, weinte und schrie und zeigte auf den verdrehten Arm. Wie froh war ich –wieder einmal- dass ich nicht weit von einem Krankenhaus entfernt wohnte. Krank zu sein ist schon beängstigend genug, aber wie muss es erst sein, wenn man krank ist, und keinen Arzt in der Nähe weiß?

Während ich im Wartezimmer des Krankenhauses auf den behandelnden Arzt wartete und die ganzen Apparaturen betrachtete, durchströmte mich –wie schon so oft zuvor in meinem Leben- eine tiefe Dankbarkeit dafür, dass wir in diesem Land eine so hervorragende Gesundheitsversorgung haben.

Ich dachte auch an meine vielen Auslandsreisen zurück und wie ich auch in der Ferne im Notfall immer auf einen Arzt zurückgreifen konnte. „Kostenlos“, da ich ja versichert war. Aber was machen all die Menschen, die sich keine Versicherung und somit keinen Arzt leisten können? Was machen die Mütter, die kranke Kinder, aber nicht die Möglichkeit haben, große Distanzen zur nächsten Krankenstation zurückzulegen? Und nicht nur Mütter! Wünscht sich nicht jeder einen Arzt ganz in seiner Nähe, wenn es ihm oder ihr schlecht geht?

Die Krankenstation des Klosters Sera Je in Indien ist eine solche Rettungsinsel. Sie versorgt nicht nur die 4000 Mönche des Klosters Sera Je, sondern auch die umliegende indische Bevölkerung. Nahezu kostenlos  und unbürokratisch.Dabei fließen nicht nur Spendengelder. Seit vielen Jahren reist Dr. Renate Warnecke ehrenamtlich regelmäßig nach Indien, um die dortige Kranken- und Zahnstation tatkräftig zu unterstützen. Bitte helfen sie, dass diese wichtige Notfallversorgung auch zukünftig „Retter in der Not“ sein kann.

Auch für das Nonnenkloster, in dem 260 Nonnen leben,  im indischen Mundgod wäre es so wichtig, eine Arztstelle permanent finanzieren zu können. Bisher sind dort „nur“ vorübergehende Ärzte ansässig, die sich auf Freiwilligenbasis einige Monate um die Nonnen kümmern. Noch besser wäre allerdings eine kontinuierliche Versorgung, um auch Krankheitsbilder besser im Auge behalten zu können. 
Die medizinische Versorgung der Nonnen liegt uns besonders am Herzen. Häufig leiden die Nonnen an schweren Mangelerscheinungen aufgrund einseitiger Ernährung. Deswegen haben wir den „Fond zur besseren Ernährung der Nonnen“ ins Leben gerufen. Durch diese Präventivmaßnahmen ist es uns gelungen, die körperliche Verfassung vieler Nonnen zu verbessern.

Bitte unterstützen Sie diese wichtigen Hilfsprojekte  „Krankenstation Sera Jey“ und „Ambulanz Nonnenkloster Mundgod“ mit Ihrer Spende.

Wie kann ich noch helfen?

  • Sie können eine Patenschaft für einen Krankenpfleger in der Krankenstation Sera Jey übernehmen. Diese finanziert seinen Lebensunterhalt
  • Sie können dort eine Ärztepatenschaft übernehmen
  • Spenden Sie für die Zahnstation in Sera Jey
  • Helfen Sie, das Tuberkuloseprojekt weiterzuführen
  • Unterstützen Sie das „Ernährungsprogramm“ für die Nonnen
  • Spenden Sie für die allgemeine medizinische Ausstattung der Krankenstation/Ambulanzdes Nonnenklosters

Vielen Dank, Sie finden hier Infos zum Spenden

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