Stellt euch mal vor!

Gisa Stülpe

Heute stellen wir Gisa Stülpe vor. [Fotos: Gisa in den Anfangszeiten und beim Sommercamp 2017]

Viele kennen Gisa seit sehr vielen Jahren.

Ihre Funktion könnte man mit den Worten beschreiben, die ein ehemaliger Geschäftsführer einmal auf eine ihrer Geburtstagskarten geschrieben Hat: "Zahlenfrau mit Herz". Gisa arbeitet in diesem Jahr seit bemerkenswerten – ich bin geneigt „bewundernswerten“ zu schreiben -  25 Jahren in der Buchhaltung des Tibetischen Zentrums. Die Zahlen sind in ihrer Vielschichtigkeit im Tibetischen Zentrum wahrlich keine leichte Aufgabe. Eine Aufgabe, der sie sich aber verantwortungsbewusst und geduldig seit einen Vierteljahrhundert stellt.  Sie sagt von sich, dass sie im TZ ihr Herz verloren bzw. gefunden hat. Und niemand hier würde auch nur einen Moment daran zweifeln. Denn die Beschreibung „Buchhaltung“ trifft bei weitem nicht ihr unermüdliches Wirken. Gisa ist übrigens auch die stellvertretende Geschäftsführerin. In dieser Funktion war und ist sie nicht selten gefordert.

 

Ihr Herz hat sie ganz sicher auch an Indien und Tibet verloren, denn ihr Engagement für die Klöster in Indien und für das Kloster Dargye in Tibet, dem unser geschätzter Lehrer, Geshe Pema Samten als Abt vorsteht, ist unermesslich hoch. Gisa fühlt sich bereichert durch viele große und kleine schönste Momente im TZ und betrachtet es als großes Glück, mit wunderbaren Menschen unter einem Dach sein zu können. Sie ist von Dankbarkeit erfüllt, weil sie auf so außergewöhnliche Wesen wie Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama, Geshe Thubten Ngawang und Geshe Pema Samten treffen durfte.
Wie so oft, brauchen Menschen, die sich so intensiv einsetzen, eine Familie, die sie darin unterstützt. In Gisas Fall war ihre Tochter Surya schon als Kind sehr geduldig mit ihrer Mutter, die so viel Zeit im hier verbracht hat. Surya durfte auf diese Weise auch selbst einen großen Segen erfahren. Sie erinnert sich gerne an die "Wolkenhände" von Geshe Thubten Ngawang. Und auch das Kloster in Dargye/Tibet hat sie besucht.

 

 

Geshe Thubten Ngawang hatte früher häufiger erwähnt, dass es Karma sei, wenn man im Tibetischen Zentrum landet. So hat es sich auch bei Gisa gezeigt. Bevor sie hier gearbeitet hat, hatte sie eigentlich gar keine direkte Verbindung ins Tibetische Zentrum, sondern nur über eine Freundin. Sie selbst kam vor 25 Jahren gerade aus Stuttgart zurück, wo es ihr nicht sehr gefallen hatte.  Aber sie hatte dort eine halbjährliche Ausbildung in einer Programmiersprache gemacht, die im Tibetische Zentrum gerade gebraucht wurde und so wurde sie eingestellt. Was für ein entscheidender und aus heutiger Sicht glücklicher Umstand.

 

Heute ist Gisa für uns andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Anlaufstelle, die gefragt wird, wenn wir mal nicht mehr weiter wissen. Seit 25 Jahren meistert sie die großen und kleinen Dinge und hat durchgehalten, auch in schwierigen und sehr schwierigen Zeiten. Wir haben großen Respekt.

Ulrike

Heute stellt sich Ulrike vor. Sie hilft dem Tibetischen Zentrum ehrenamtlich in der Hauwirtschaft. Und das sehr regelmäßig, mindestens jeden Dienstag.

„Unerwartet bin ich gebeten worden, mich doch einmal vorzustellen: Seit Juli 2016 komme ich einmal wöchentlich in das Tibetische Zentrum, das ich vor ca. 12 Jahren zum „Tag der offenen Tür" durch meinen Neffen kennengelernt habe. Er nahm an einem Lamrim-Kurs teil. Unabhängig davon hatte ich mich auch bereits über den tibetischen Buddhismus via Internet informiert. Mein erstes (gebrauchtes) Buch war die 1. Auflage aus den 80er Jahren von Gesche Thubten Ngawang:  „Von der Reinigung des Geistes durch Meditation“, das ich später meinem Neffen schenkte. Es folgte das zweite Buch: „Auf dem Weg zur geistigen Freude“ von Gesche Rabten und einige mehr. Im Jahr 2007 dann das große Ereignis: Der XIV. Dalai Lama kommt nach Hamburg und ich darf dabei sein - Unvergessliche Tage!

Während dieser Zeit lebte ich auf dem Land in Schleswig-Holstein. Mein Arbeitsplatz ist in Hamburg. Nun ja, die Jahre vergingen und die Dharma-Bücher wurden sporadisch gelesen. Jetzt wohne ich wieder in Hamburg. Und was für ein Zufall: bis zum TZ sind es per pedes nur ca. 15 Minuten. Diese einmalige Gelegenheit!

Gezielt habe ich beim TZ für ein Ehrenamt angefragt und mein Arbeitsbereich ist die Hauswirtschaft (usw.). Es bereitet mir große Freude, für das TZ von Nutzen zu sein.

Durch die warmherzige Freundlichkeit und das Wohlwollen des TZ-Teams beim Umgang mit ihren Mitmenschen bin ich inspiriert, u.a. an Seminare teilzunehmen und den Dharma von den spirituellen Lehrern und Lehrerinn zu hören und zu vertiefen. Herzlichen Dank!“

Annette Faisst

„2014 ging ich regelmäßig zu der Meditation in der Innenstadt (damals noch Freitags) und es war geradezu mein Highlight der Woche. Die Unterweisungen und die Meditationen entsprachen genau dem, wonach ich auf der Suche war und waren mir ein hilfreicher Segen für den Alltag …damals noch fest eingebunden in einem Job im Bereich Produktmanagement einer großen Modefirma.

Am 6. Juli 2014, dem Geburtstag S.H. Dalai Lama, fuhr ich das erste Mal nach Berne ins Zentrum und wurde eingeladen einen Text im Tempel mit zu rezitieren. An diesem Tag entschied ich mich das bald startende Studium am Tibetischen Zentrum zu beginnen.

Nun bin ich schon kurz vor dem Ende des 3-jährigen Grundstudiums (die Zeit vergeht so schnell) und freue mich danach auf den Vertiefungslehrgang – gut kann ich mir vorstellen auch noch ein zweites Mal an dem Grundstudium teilzunehmen, es ist so wertvoll und umfangreich.

In diesen letzten 3 Jahren gab es große Veränderungen in meinem Leben. Nachdem ich Ende 2014 die berufsbegleitende Ausbildung zur Tanzpädagogin an der Lola Rogge Schule abschloss, unterrichte ich nun heute Kinder verschiedenen Alters an drei Tanzschulen in Berlin und bin involviert in ein Projekt  zur Emotionsschulung für Kinder (www.achtsamkeit-kinder.de). Nebenbei unterstütze ich das Magazin „Tibet und Buddhismus“ und kümmere mich vornehmlich um den Bereich „Buchrezensionen“ und recherchiere nach Lektüre und passenden Rezensenten, was für mich als Bücherwurm eine ganz besondere Freude und Herzensangelegenheit ist.

Durch den Umzug nach Berlin bin ich nun Fernstudentin und schaue mir die Studienkreise auf dem Laptop an. Das geht sehr gut, jedoch wäre ich noch viel lieber vor Ort im Tempel. So versuche ich in regelmäßigen Abständen nach Hamburg zu fahren und an Unterweisungen teilzunehmen.

Ich fühle große Dankbarkeit für das Zentrum, das uns die Lehren so strukturiert aufbereitet und kompetent vermittelt. „

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