Die Friedensphilosophie S.H. des Dalai Lama und ihre buddhistischen Wurzeln
von Carola Roloff
Der Dalai Lama glaubt an die Möglichkeit des Weltfriedens, der aus der „inneren Abrüstung“ des Einzelnen hervorgeht. Er hat einen umfassenden Begriff vom Frieden, der Wohlstand, Bildung, Umweltschutz und Sicherheit einschließt. Carola Roloff erläutert, wie sich die Friedensphilosophie des Dalai Lama aus den Kernlehren des Buddha ableiten lässt.
Die Philosophie der Gewaltlosigkeit umfasst für den Dalai Lama nicht nur den politischen Kampf, auf den sich der Begriff Gewaltlosigkeit normalerweise bezieht. Für den Friedensnobelpreisträger basiert die gesamte buddhistische Praxis im Kern auf der Übung der Gewaltlosigkeit. Im Sråvakayåna geht es vor allem darum, anderen keinen Schaden zuzufügen, während das Mahåyåna darauf abzielt, anderen zu dienen und zu nutzen. Beide Haltungen sind Ausdruck der Gewaltlosigkeit, die damit in allen buddhistischen Fahrzeugen eine zentrale Praxis ist.
In einem von der Friedrich-Naumann-Stiftung herausgegebenen Buch über die politische Philosophie des Dalai Lama sagt dieser, dass er Gewalt niemals akzeptieren wird: 1. weil er als buddhistischer Mönch Gewalt für negativ hält, 2. weil er fest von dem Weg der Gewaltlosigkeit Gandhis überzeugt ist und 3. weil im Falle Tibets Gewalt nicht dessen Stärke sei. Tibets Stärke liege in Wahrheit, Gerechtigkeit, Vernunft und zwischenmenschlicher Verständigung. Sollten sich die Tibeter, von denen besonders einige jüngere ihm vorwerfen, er sei zu mild, für einen Weg der Gewalt entscheiden, würde er sein Amt als Dalai Lama sofort niederlegen.
Auf die Frage, ob er diese Philosophie selbst entwickelt habe, antwortet er, dass Gewaltlosigkeit oder ahiþså bereits von Buddha, Mahåvïr (Stifter des Jainismus) und anderen indischen Meistern gelehrt worden sei und Mahåtmå Gandhi (1869-1948) diese Ideen in die Politik eingeführt habe. Gewalt stimme aus seiner Sicht nicht mit der Natur des Menschen überein. Mitgefühl und Gewaltlosigkeit hingegen stünden im Einklang mit der menschlichen Natur. Auf der politischen Ebene befürwortet der Dalai Lama zivilen Ungehorsam: Mittel wie gewaltfreie Demonstrationen, ziviler Ungehorsam, Gebete und Hungerstreiks zur Durchsetzung politischer Ziele hält er für sinnvoll, um sich dem Unrecht zu widersetzen.
Würdigung durch den Friedensnobelpreis
Das norwegische Nobelkomitee würdigt mit der Verleihung des Friedensnobelpreises an S.H. den Dalai Lama 1989 die Tatsache, dass dieser in seinem Kampf für die Befreiung Tibets konsequent friedliche Lösungen befürwortet, die auf gegenseitigem Respekt basieren. Er habe aus großer Ehrfurcht für alles Leben und auf einem Konzept der universellen Verantwortung, die sowohl die gesamte Menschheit als auch die Natur umfasse, eine Philosophie des Friedens entwickelt.
Die politische Unterstützung durch die übrige Welt, so die Einschätzung des Komites, habe gefehlt, abgesehen von einigen wenigen weichen UNO-Resolutionen in den Jahren 1961-65. Der Dalai Lama galt in dieser Zeit mehr als Idealist, dessen schöne und wohlmeinende Philosophie des Friedens in dieser Welt angeblich keinen Platz habe. Die Politik der Gewaltlosigkeit wurde von einigen sogar kritisiert: Kritiker sahen in ihr die Unfähigkeit, politische Strategien zu entwickeln, und warfen ihren Vertretern Passivität vor.
Demgegenüber hebt das Nobelpreis-Komitee die Vorzüge der Gewaltlosigkeit hervor. Die Welt brauche dringend eine gemeinsame Verantwortung für alle politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Probleme. Aus dieser Sicht erscheine die Gewaltlosigkeit des Dalai Lama nicht als Utopie, sondern als die einzig realistische Politik mit den besten Erfolgsaussichten für eine friedliche Zukunft.
Die Wahrheit vom Leiden: Das Leiden durch Krieg und Gewalt
Seine Heiligkeit beginnt seinen Nobelpreis-Vortrag in Oslo 1989 mit seiner Kernthese: „Alle Lebewesen wollen Glück erreichen und Leiden vermeiden.“ Damit betrachtet er das Leiden wie der Buddha, nämlich als die Natur der saþsårischen Existenz. Darüber hinaus stellt er es in einen größeren Kontext: nicht nur ein Einzelner oder ein einziges Volk leidet, sondern alle sind dem Leiden unterworfen und stets auf der Suche nach Glück.
Der Dalai Lama spricht ohne ein Gefühl des Hasses oder Zornes gegenüber jenen, die für das immense Leid seines Volkes und die Zerstörung Tibets und seiner Kultur verantwortlich sind. Denn sie sind menschliche Wesen wie wir , die Glück wünschen und deshalb unser Mitgefühl verdienen.
Statt zu sagen: „Die Leiden sind zu durchschauen“, wie es die erste edle Wahrheit impliziert, formuliert er in diesem Kontext: „Wahrheit ist die einzige Waffe, die wir in unserem Freiheitskampf besitzen. Die Erkenntnis, dass wir grundsätzlich alle die gleichen menschlichen Wesen sind und somit nach Glück streben und Leiden zu vermeiden suchen, ist sehr nützlich bei der Entwicklung einer Empfindung für Brüderlichkeit und Schwesterlichkeit – eines warmen Gefühls von Liebe und Mitgefühl für andere.“
Der Dalai Lama stützt sich auch in seiner politischen Arbeit auf die Methoden der Geistesschulung, die in Tibet unter dem Begriff Lo-dschong bekannt sind. Hier geht es vor allem um die Erkenntnis, dass Altruismus der einzige Weg zum Glück für alle ist, denn, so der Dalai Lama in seinem öffentlichen Vortrag 1991 in Hamburg: „Wenn wir alle selbstsüchtig nur das anstreben, was in unserem eigenen Interesse zu liegen scheint, ohne uns um die Bedürfnisse der anderen zu kümmmern, schädigen wir nicht nur andere, sondern auch uns selbst.“
Die Wahrheit von den Ursprüngen des Leidens: die Wurzeln für Konflikte und Gewalt
„Gewalt erzeugt Gewalt. Und Gewalt bedeutet nur eins: Leid“, sagt der Dalai Lama in seinem „Buch der Menschlichkeit“. Ursachen für Krieg und Gewalt sind nach seiner Überzeugung ganz im Sinne der zweiten edlen Wahrheit, die der Buddha lehrte, die drei Geistesgifte: Begierde, Hass und Verblendung. Hass gegen andere Kulturen und Andersdenkende, Gier nach Macht, Gebieten, Rohstoffen und Reichtümern sowie Verblendung darüber, wie man selbst und andere existieren, sind für ihn die Wurzeln aller Konflikte bis hin zu Kriegen.
Gerade in der Selbstsucht, dem starken Hängen am eigenen Wohl, sieht der Dalai Lama die Quelle vieler Probleme. Die Tatsache, dass Selbstsucht nicht nur anderen, sondern auch uns selbst schadet, meint der Dalai Lama in seinem Nobelpreis-Vortrag, wurde im 20. Jahrhundert besonders deutlich. „So wissen wir zum Beispiel, dass ein nuklearer Krieg heutzutage Selbstmord wäre und dass wir die eigentliche Grundlage unseres Fortbestehens zerstören, wenn wir die Luft oder die Ozeane verschmutzen, um einen kurzfristigen Nutzen zu erzielen. Als Einzelwesen oder als Nationen werden wir im zunehmenden Maße voneinander abhängig. Deshalb haben wir keine andere Wahl, als das zu entwickeln, was ich einen Sinn für universelle Verantwortung nenne.“
Die Wahrheit von der Beendigung des Leidens: Ein dauerhafter Weltfrieden ist möglich.
Die Botschaft des Dalai Lama ist: Äußerer Frieden ist nur durch inneren Frieden möglich: „Innerer Frieden ist der Schlüssel“, sagt er 1991 in Hamburg. Ein äußerer Frieden im Sinne der bloßen Abwesenheit von Krieg sei für jemanden, der an Hunger und Kälte stirbt, nur von geringem Wert. Frieden könne nur dort andauern, wo die Menschenrechte respektiert werden, die Grundbedürfnisse der Menschen nach Nahrung und medizinischer Versorgung gesichert sind, die Umwelt intakt ist und Individuen und Nationen frei sind.
Mangelnde Genügsamkeit bringt Schäden an unserer natürlichen Umwelt und schädigt somit auch andere, vor allem die Armen und Schwachen. Die Philosophie des unbändigen Wirtschaftswachstums stellt der Dalai Lama in Frage. Sie begünstige die Unzufriedenheit, aus der wiederum vielfältige Probleme sozialer und ökologischer Art erwachsen. Die Welt bestehe nicht nur aus Europa und Nordamerika. Fakt sei, dass anderswo Menschen verhungern. Und wo Ungleichgewichte so grundlegender Art existieren, könnten negative Folgen für die Welt nicht ausbleiben.
Immer wieder prangert der Friedensnobelpreisträger den Krieg und das ungeheure Vernichtsungspotenzial von Waffen an. Waffenexport lehnt er strikt ab, auch in Länder, die fälschlich als sicher und zuverlässig gelten. Zum echten Weltfrieden gehöre eine Entmilitarisierung. Am Ende soll nur eine weltweit koordinierte Polizei übrig bleiben, die für Sicherheitsfragen im Bereich des Strafrechts, kommunale Sicherheit und für die weltweite Garantie der Menschenrechte zuständig ist.
Auch spricht sich der Dalai Lama für die Einrichtung von Friedenszonen aus. Die Antarktis bilde bereits international anerkannt eine entmilitarisierte Zone. Michail Gorbatschow habe diesen Status für das chinesisch-sibirische Grenzgebiet im Auge gehabt. Er selbst habe Tibet dafür vorgeschlagen. Auch Deutschland wäre eine höchst geeignete Friedenszone.
In der UNO, obwohl wegen mancher Unzulänglichkeiten kritisiert, sieht der Dalai Lama ein am besten geeignetes Instrument, die Bedürfnisse der Menschheit insgesamt umzusetzen. Voraussetzung sei, sie könne ihr ganzes Potenzial entwickeln. Ihm sei aufgefallen, dass Abgesandte z.B. bei der Weltklimakonferenz in Rio 1992 die Interessen ihrer jeweiligen Nationen in den Vordergrund stellten, obwohl es um eine grenzübergreifende Problematik ging. Wenn Menschen als Individuen zu internationalen Tagungen kommen, geht es dagegen aber um die gesamte Menschheit. Um auch dem Einzelnen eine Stimme zu geben, schlägt er deshalb eine unabhängige Körperschaft auf internationaler Ebene vor, eine Art „Weltrat der Menschen“, die aus Einzelpersonen aus unterschiedlichen Gesellschaftsbereichen bestünde und eine moralische Autoriät besäße.
Die Wahrheit vom Pfad: Konfliktlösung als Weg zum dauerhaften Weltfrieden
Der Buddha lehrte in der vierten edlen Wahrheit die Methoden, die zur Aufhebung des Leidens führen, insbesondere Ethik, Konzentration und Weisheit. Übertragen auf die gesellschaftliche Situation heißt es dazu beim Dalai Lama: Wenn wir uns selbst innerlich ändern, dann könnten wir die ganze Welt verändern. „Wenn wir uns – jeder für sich – innnerlich 'entmilitarisieren', indem wir unseren negativen Gedanken und Gefühlen Einhalt gebieten und positive Eigenschaften entwickeln, schaffen wir die Voraussetzungen für die äußere Abrüstung. Ein echter, dauerhafter Weltfrieden wird nur möglich sein, wenn jeder von uns sich von innen heraus darum bemüht“.
Eine besondere Rolle misst der Dalai Lama der Erziehung und den Massenmedien bei. Kindern sollte verständlich gemacht werden, dass ihre Handlungen einen globalen Aspekt in sich trügen. Es gelte, ihr natürliches Einfühlungsvermögen zu stärken, damit sie Verantwortungsgefühl gegenüber anderen entwickelten. Doch wer bringt ihnen moralisches Verhalten bei? Früher seien die Religionen für die Vermittlung von ethischen und menschlichen Werten zuständig gewesen, heute sei hier ein Vakuum entstanden.
Die Medien hätten ebenfalls eine Schlüsselrolle bei der Schaffung einer friedlichen Welt. Sie würden sich heute zu sehr auf die negativen Seiten der menschlichen Natur konzentrieren: Sex und Gewalt. Gewalt und Aggression seien aber nicht die Hauptmerkmale menschlicher Natur. Die Zahl der freundlichen Handlungen sei größer als die der gewaltsamen. Wenn die Medien so etwas wie eine ethische Verantwortung akzeptierten, müssten sie diese Tatsache viel mehr widerspiegeln und dazu beitragen, positive Werte wie Mitgefühl und Toleranz zu fördern.
Seine Heiligkeit prägte den Begriff „universelle Verantwortung“ oder „globale Verantwortung“ als Mittel für echten Frieden. Dahinter steht ein zentraler Begriff der Geistesschulung im Mahåyåna: die Außergewöhnliche Geisteshaltung. Aus Liebe und Mitgefühl fasst man den Entschluss, selbst die Verantwortung auf sich zu nehmen, das Wohl der anderen zu verwirklichen und sie von Leiden zu befreien. Im politischen Kontext drückt der Dalai Lama diesen Gedanken so aus: „Früher konnten Familien und kleinere Gemeinschaften mehr oder weniger unabhängig voneinander existieren. (...) Die Realität der Gegenwart ist so komplex und verwoben, dass eine neue Perspektive nötig ist. (...) Daher müssen wir unbedingt eine Einstellung entwickeln, die ich globale Verantwortung nenne. Das ist vermutlich keine exakte Übersetzung des tibetischen Begriffs, an den ich dabei denke, nämlich chi sem, was wörtlich 'universelles Bewusstsein' heißt.“
Der Dalai Lama ruft dazu auf, eine Geisteshaltung zu entfalten, mit der wir uns vorrangig für das Wohl der anderen einsetzen, anstatt nur für unsere eigenen individuellen Interessen. Damit in Zusammenhang steht Gerechtigkeit. Gerechtigkeit und globale Verantwortung gehören für den Dalai Lama zusammen. Wir dürften nicht schweigen, wenn wir Unrecht wahrnehmen. Es sei unethisch zu schweigen, um nichts für sich zu riskieren oder sich nicht unbeliebt machen zu wollen. Verantwortung übernehmen bedeute, dass jeder Einzelne sich um jedes Mitglied der Gemeinschaft kümmere.
Als weiteres Mittel zum Frieden nennt der Dalai Lama Geduld. Wer das globale Verantwortungsgefühl entwickelt, würde anderen gegenüber aufgeschlossener und einfühlsamer werden, nicht nur in Bezug auf Nahstehende. Den Unterschieden in Religion, Sprache, Sitte, Kultur usw. dürfe man nicht zuviel Bedeutung beimessen und Diskriminierung nicht zulassen.
5-Punkte-Friedensplan des Dalai Lama
1. Tibet wird zu einer Friedenszone erklärt.
2. Die massive Umsiedlung von Chinesen nach Tibet wird gestoppt.
3. Die fundamentalen Menschenrechte und demokratischen Freiheiten werden respektiert.
4. Die großflächige Umweltzerstörung in Tibet wird gestoppt.
5. Ernsthafte Verhandlungen zwischen dem tibetischen und dem chinesischen Volk über den zukünftigen Status Tibets müssen aufgenommen werden.
(1988 im Europäischen Parlament vorgelegt)
Wir können den Dalai Lama durchaus als Pazifist bezeichnen. Sein Denken und Handeln sind vollkommen gewaltfrei und am Nutzen der Wesen orientiert. Der Friedensnobelpreisträger glaubt an die Möglichkeit eines dauerhaften Weltfriedens, was sich aus der buddhistischen Sicht ableitet, dass Nirvåva, also die echte Freiheit vom Leiden, für jeden möglich ist, der sich darum bemüht. Ausgehend von der Erkenntnis, dass ein Einzelner seinen Geist zum Heilsamen wandeln kann, muss es auch für die Gesellschaft möglich sein, dauerhaften Frieden zu erlangen.
Der Dalai Lama tritt durch Worte, Taten und sein eigenes Vorbild mit seiner ganzen Person dafür ein, die Öffentlichkeit über alle Grenzen von Kultur, Religion, Sprache und gesellschaftlichem Status hinaus für seine Botschaft des Friedens und der menschlichen Werte zu gewinnen. Eines seiner Hauptziele im Leben ist, positive menschliche Werte zu verbreiten, damit mehr Frieden und Harmonie in die Gesellschaft einkehrt.
Hinsichtlich der Notwendigkeit gesellschaftlichen Engagements bezieht er sich direkt auf die buddhistischen Lehren: Seine Philosophie der Gewaltlosigkeit umfasst nicht nur das „Nicht-Verletzen“ anderer Lebewesen, sondern auch Altruismus und die Verantwortung für das Wohl der anderen. Damit geht der Dalai Lama über die Definition des indischen Meisters Asa‡ga (4./5. Jh.) hinaus, für den Gewaltlosigkeit eine mitleidsvolle Haltung des Geistes ist. Man soll nicht nur, wie der tibetische Gelugpa-Meister Katschen Yesche Gyaltsän (1713-93) Gewaltlosigkeit definiert, den Wunsch entwickeln, dass die Wesen frei sein mögen von Leid, sondern auch aktiv und global die Verantwortung für ihr Wohl übernehmen.
Literaturtipps:
- Dalai Lama XIV, Tenzin Gyatso: Das Buch der Menschlichkeit. Eine neue Ethik für unsere Zeit. Bergisch Gladbach: Gustav Lübbe Verlag 2000
- A.A. Shiromany: The Political Philosophy of H.H. the XIV Dalai Lama. New Delhi: Tibetan Parliamentary and Policy Research Center and Friedrich Naumann Stiftung 1998.
- Tibetisches Zentrum (Hrsg.): Seine Heiligkeit der XIV. Dalai Lama von Tibet in Hamburg. dharma edition, Hamburg 1991
- Tibetisches Zentrum (Hrsg.): Frieden für die Welt - Frieden für Tibet. dharma edition, Hamburg 1993
Die vollständige Version dieses Textes finden Sie auf der Internetseite der Autorin: www.carolaroloff.de
|