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Olympische Spiele in China: Demonstration und Kundgebung in Hamburg am 21. August
- Termin: Donnerstag, 21. August 2008 von 18.00 - 19.30 Uhr
- Wegstrecke: Teufelsbrück - Elbchaussee - Konsulat der Volksrepublik China (Elbchaussee 268)
Olympische Spiele in China: Was ist mit den Menschenrechten in Tibet, Xinjiang (Ostturkestan) und China?
Die Olympischen Spiele in China haben bisher entgegen den Versprechungen der chinesischen Regierung keine Verbesserungen der Menschenrechte gebracht. China will ein weltoffenes und modernes Land sein, die politische Realität ist aber eine andere und lässt die Selbstdarstellung fragwürdig erscheinen. Die chinesische Staatsmacht geht mit Drohungen, Gewalt und Repression gegen Tibeter, Uiguren, Falun Gong - Anhänger, protestierende Chinesen und Ausländer vor. Journalistinnen und Journalisten werden in ihrer Arbeit behindert, von zugesicherten Informationen ferngehalten. Die Versammlungs- und Meinungsfreiheit ist in keinem Fall gewährleistet.
In Tibet sind Klöster und Dörfer abgeriegelt, Bewohner inhaftiert und drakonischen Strafen ausgesetzt. In Xinjiang (Ostturkestan) ist das chinesische Militär nicht zu übersehen. Das System der Arbeits- und Umerziehungslager, die exzessive Anwendung der Todesstrafe, die allgegenwärtige Zensur zeigen die andere Seite der Medaille. Der chinesische Slogan der Olympischen Spiele „Eine Welt - ein Traum“ schließt die Menschenrechte nicht ein.
Mit der Demonstration und Kundgebung wollen die Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg, das Tibetische Zentrum e.V. Hamburg, die Gesellschaft für bedrohte Völker, Regionalgruppe Hamburg und der Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Hamburg vor dem Generalkonsulat der Volksrepublik China in Hamburg auf die soziale und rechtliche Benachteiligung von Tibetern und Uiguren in ihren Heimatländern aufmerksam machen. Die Einschränkung von Religionsfreiheit und kulturellen Rechten ist ein wichtiger Punkt unserer Anklage. Die Übergabe eines Briefes an den chinesischen Generalkonsul Ma Jinsheng mit der Bitte um Weiterleitung an den Ministerpräsidenten der Volksrepublik China Wen Jiabao ist ein selbstverständliches Recht, das wir während unserer Kundgebung ausüben wollen.